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Das Angeltreffen über Pfingsten 2008
Wie auch
im letzten Jahr freuten wir uns auf unseren
Kurzurlaub auf Fehmarn über die Pfingsttage. Im
Vorfeld besorgte ich mir die Anschrift von einem
Herrn, der Ferienwohnungen zu vermieten hatte und
hatte Glück, dass für diese Tage eine Wohnung frei
war.
Über die
Pfingsttage veranstaltet das befreundete Kutterboard,
bzw. der Reisende( Mike Dalok) ein Angeltreffen, bei
dem wir schon im letzten Jahr viele Leute kennen
lernen konnten. Was der da alles auf die Beine
stellt, ist schon rekordverdächtig. Der gute Mike
kniet sich mit seiner Lebensgefährtin Käthe so in
diese Aufgabe, dass er sich nach diesen Tagen
eigentlich in den Urlaub verdrücken müsste. Hier nur
einer der Tagespläne, die die Beiden erarbeitet
hatten, um jederzeit Spannung aufkommen zu lassen:

Aber auch
am Freitagabend und Sonntag waren Ausschreibungen
dieser Art zu finden, die mit Preisen von Mike´s
Sponsorenliste zusammengekommen waren.
Wir
konnten am Freitag vor Pfingsten erst nach dem
Schulschluss der Kinder aus Duisburg abfahren. Das
bedeutete, wir mussten Staus in Kauf nehmen. Doch
eigentlich kamen wir dank dem Navi um 21°° auf der
Insel an. Wir, das waren meine Frau Sonja, mein Sohn
Jan und sein Freund Niklas, na ja und eben ich.
Zuerst
holten wir den Schlüssel zu der Wohnung in
Sahrensdorf ab, um dann sofort in der Wohnung unsere
Sachen auszupacken und zum Strand zu gehen, wo Mike
und die anderen Angler schon ein Pavillon, mehrere
Grills und Bierzelt- Garnituren aufgebaut hatten.
Bei diesen Temperaturen von tagsüber fast 30° war
das Pavillon echt angenehm.

Nach der
Begrüßung grillten wir unsere mitgebrachten
Nackensteaks und zischten erstmal ein paar Flaschen
Plopp- Bier.
Zum
Angeln kam ich an diesem Abend nicht mehr, war auch
ziemlich kaputt von der Fahrt.
Gegen 24°° war ich dann auch im Bett,
damit ich früh am nächsten Morgen am Wasser sein
konnte, um den Hornhechten auf die grünen Schuppen
gehen zu können. Nachdem ich ein paar Stunden die
Posenrute geschwungen hatte, mit wenig Erfolg um
nicht zu sagen, gar keinen Erfolg, nahm ich ab jetzt
nur noch die Spinnrute mit 50g- Pilker zur Hand, was
mir in den nächsten Tagen gut 20 Hornies bescherte.

Von diesem Stein aus, fiel ich später
auch noch einmal in die Ostsee, weil ich nicht
gesehen hatte, dass er durch eine Welle überspült
worden war:

Bei der Organisation von Mike konnte er
sich auch die Dienste der Firma Alboats sichern, die
ihre sensationell sicheren Boote vorstellten, die
auch zu Probefahrten zur Verfügung standen. Erik,
der die Boote wie aus dem Effeff kennt, sagte, man
kann sich mit zwei Mann auf die Reling der größeren
Boote stellen, ohne dass sie umzukippen drohten.
Diese hier wird z.B. als Rettungsboot verwendet:

Am Samstagvormittag luden uns Tom und
Maxi vom Ostseeangelclub ein, mit ihrem neuen
Klasseboot auf die Ostsee zu fahren, was wir auch
freudig wahrnahmen. Das die Kids und ich Spaß
hatten, mit einem 100PS- Boot rauszudonnern, ist
wohl klar.
Der Ostseeangelclub vermietet auch ihre
Boote und bieten Angeltörns an, worüber man sich
natürlich auch im Internet erkundigen kann.
Danke noch mal an Tom und Maxi für die
Gastfreundschaft.


An Bord wurde dann auch kräftig gepilkt,
wobei Niklas einen sehr guten, und für dieses
Wochenende auch den größten, Dorsch an der Leine
hatte. Genau 93cm lang und 5,2 kg schwer war er vor
dem Ausnehmen.

Hier ein Foto mit ihm auf Andreas´ und
Anke´s genialem aufblasbaren roten Sofa:

Dieser Fisch brachte ihm auch ein paar
Gewinne ein, wie diese Fliegenfischer- Weste und
einen Aufkleber:

Mehrere schicke Schiffe legten an
unserem Strandabschnitt an, damit sich die
Mannschaften von der Sonne bräunen lassen konnten!
Darunter auch Mike´s Vater Peter und seine Mutter
Marianne, die mit ihrem neu erworbenen Schiff auf
der Ostsee flanierten:

Hier noch solch ein schönes Böötchen:

Abends bot sich folgender herrlich
Anblick:

Die Kinder hatten nach dem Grillen auch
noch ihren Spass bei Lagerfeuer und Spielen:

Wir anderen verbrachten schöne Abende
bei Bier, gutem Essen und guten Gesprächen, das
Lachen kam gewiss auch nicht zu kurz:

Meine beiden Racker bekamen von mir
jeder ein Schlauchboot, damit sie sich schon mal an
das Bootfahren gewöhnen konnten:

Wogegen FrankNMS mit seiner
Neuerwerbung keinerlei Schwierigkeiten mehr haben
dürfte:

So sah der Treffpunkt morgens um 6 von
dem Steg aus aus, von dem ich per Spinne auf
Hornhecht ging:

Alles in Allem war es wieder einmal ein
tolles Treffen, was meine Familie und ich im
nächsten Jahr wieder teilnehmen werden, nach
Möglichkeit mit eigenem oder zumindest geliehenem
Boot, damit man auch nachmittags noch an die Hornies
kommt oder eben nachts auf Platte angeln kann, ohne
die schweren Brandungsklamotten auszupacken.
Danke an alle Beteiligten für die
schönen 4 Tage!!!
Ein Bericht von Kosta
Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.
Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund
um die Fischwaid
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