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Auf Forelle am 16. Februar


 

Auf Forelle am 16. Februar

( kalt ist relativ)

 

Hendrik, Michael und ich verabredeten uns für diesen Tag zum Forellenangeln im Westerwald in der Forellenanlage“ Wallerstube Obersteinebach“ und hofften im Vorfeld zumindest auf trockenes Wetter! Hendrick und Michael waren schon ein paar Mal dort und versprachen sich und mir einen gemütlichen und erfolgreichen Tag! Ich hatte, nach Absprache mit Hendrick, einen Instant- Grill und Grillwürstchen dabei, musste aber von ihm abgeholt werden, da ich im Februar meinen Führerschein wegen überhöhter Geschwindigkeit in den Urlaub geschickt hatte. Um halb 5 Uhr morgens starteten wir Beiden in Richtung Westerwald, Michael reiste aus Monheim an.

 

Die Anreise gestaltete sich zügig wegen der frühen Stunde und wir kamen schon um viertel vor 6 an der Anlage an. Dann der Schock: Zwei Angelkollegen traten zu unserem Auto und bedeuteten uns, doch mal kurz auszusteigen! Wir also raus, um eine schlechte Nachricht zu empfangen: Der See war komplett zugefroren!!! Und das nicht erst seit der vorangegangenen Nacht! Geworfene Steine beweisten uns anhand der Geräusche, dass es keine Chance geben würde, heute an diesem See zu fischen!

 

Auf der Homepage der Anlage stand noch:

 

Zitat:

Der Stausee ist eisfrei !!!

Schorsch hat jetzt sein Patent zum Eisbrecherkapitän !!

Zitat- Ende

 

Um einmal vorzugreifen: Ich habe auf die fehlenden aktuellen Infos auf der HP per Email aufmerksam gemacht! Kann ja alles passieren, ist ja höhere Gewalt, aber die Kunden sollten schon informiert werden, bevor sie eine lange Anreise für nichts in Kauf nehmen!

Wir suchten also nach einer Alternative und kamen nach einem Telefonat mit Michael, der noch unterwegs war, zu dem Schluss, es im Quellengrund zu versuchen, der ca. 50km entfernt ansässig ist! Gesagt, getan, Dank Navigation kamen wir um kurz nach 7 dort an und stiegen bei -8° aus dem warmen Auto. Sofort zogen wir unsere Thermoanzüge an und schauten vom Tor der Anlage auf die dahinter liegenden Teiche. Dank der über Nacht laufenden Lüfter waren alle Teiche so gut wie eisfrei. Burkhard, dem Betreiber der Anlage, sei Dank dafür!!!

 

Allerdings gefiel mir persönlich der“ Run“ auf die Angelplätze am Teich 13, dem Größten der Anlage, überhaupt nicht. Ca. 20 Angler suchten sich im Laufschritt ihren Platz und ich kann mir nur schwer vorstellen, wie es an warmen, sonnigen Tagen dort abgehen muss! Da ist doch Ärger vorprogrammiert! Wenn dort noch mehr Leute den Forellen per Schleppmontage nachstellen, gibt´s doch sicher Tüddeleien und Diskussionen ohne Ende!

 

 

Egal, an diesem Tag lief alles friedlich und gesittet ab und wir fanden einen schönen Platz direkt vor dem Blockhaus mit der Heizung!

Ich muss zugeben, dass mir die Finger beim Vorfach- Enttüddeln so kalt und steif wurden, dass ich entschloss, sie erst einmal in Burkhard´s Hütte bei einem Kaffee zu wärmen. Dabei kam ich auch mit ihm ins Gespräch, bekam Tipps zum Angeln und auch die Erlaubnis, den Grill benutzen zu dürfen. Toller Service, wie ich finde!

 

 

Als ich dann wieder aufgetaut war, fing ich dann endlich auch an, meine Montagen auszulegen. Eine Rute auf Grund mit auftreibender Bienenmade und eine Rute mit fest stehender Pose und Bienenmade! Im Laufe des Tages wurden meistens an der Posenmontage in ca. 2 Meter Tiefe die Forellen gefangen. Beim Schleppen mit Teig wurden zwar auch einige Fische erbeutet, doch war die Pose mit Bienenmade als Köder der Bringer des Tages.

 

Ich kann, glaube ich, für uns drei sprechen, wenn ich sage: Der Tag war ein schöner Angeltag, da wir absolut keinen Stress hatten, lecker Würstchen gegessen, ein paar Bier getrunken, in der Sonne gesessen( ab ca. 10 Uhr schien sie uns bis zum Schluss ins Gesicht) und dabei auch insgesamt 17 Fische gefangen haben.

 

 

Burkhard setzte zweimal Fische ein. Das erste Mal, nachdem die Gebühr am Teich eingesammelt worden war und das zweite Mal gegen 1 Uhr mittags. Schöne dicke, Portions- Forellen und Saiblinge wurden dabei in unseren Teich eingesetzt.

 

Wir wunderten uns schon, warum die“ Einheimischen“ gegen halb drei auf einmal ihre Klamotten zusammen gepackt und nach Hause fuhren: Vielleicht wegen Bundesliga- Fußball? Doch sie kannten sich anscheinend so gut aus, da nach deren Abzug so gut wie nichts mehr gefangen wurde!

 

Zu erwähnen ist noch, dass die Anlage einen Schlachtplatz vorzuweisen hat, der mit frischem, aber wirklich eiskaltem Quellwasser versehen ist, wo man gleich die Fische versorgen kann. Aber heidewitzka, was waren danach die Finger kalt!

 

Um viertel nach 4 haben wir dann auch unsere Sachen eingepackt, verabschiedeten uns von Michael und fuhren nach Hause, während die Radio- Konferenz der zweiten Halbzeit übertragen wurde.

 

Und so endete der Angeltag doch noch erfolgreich und zufrieden stellend, weswegen wir das gerne noch einmal wiederholen können!

 

Leider habe ich keine Fotos der Fänge gemacht, aus welchem Grund, weiß ich jetzt nicht mehr, ich bitte um Verzeihung!

 

Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?

Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.

Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund um die Fischwaid
 

Kontakt: info@angelmagazin.com
 

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Noch Fragen zum Bericht?

In unserem Forum stehen euch die Autoren mit Rat und Tat zur Seite.

 

 
 

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