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... besser gesagt Ausnahme-Farbe und Zeit, die nicht
zum alltäglichen Angeln gehören. Aber die vielen
Anglern in den Ausnahmezustand führen.
Sei es im negativen: Beißflaute beim Aalangeln,
sowie im positiven Sinne: wie ich es in den letzten
Jahren verfolgen konnte...
.

In den Sommermonaten ist "Schwarz" zu meiner
Lieblingsköderfarbe geworden und bei Vollmond hält
mich nichts mehr auf der heimischen Couch.
Bei sternenklarer Nacht orientieren sich die meisten
Räuber bei ihrer Futtersuche in Richtung
Wasseroberfläche. Die Siluette ihrer Beute zeichnet
sich gegen den Mond erhellten Himmel
beinahe
so deutlich ab wie am Tage.
Im Schutze des doch sehr dunkeln Gewässergrund ist
die Tarnung für den nächtlichen Raubzug nahezu
perfekt.

Schwarz lässt daher unsere Köder im Gegensatz zur
natürlichen Nahrung noch deutlicher in ihren
Umrissen erscheinen. Der Unterschied lässt sich mit
einen Goldfisch im Weißfischschwarm vergleichen.

Wenn dazu noch der Vollmond am Himmel steht, sind
schwarze Twister, Streamer, Shads etc.im Vergleich
zu andere Köderfarben kaum zu schlagen.

Auch die Köderführung unterscheidet sich deutlich
vom Tage, wenn z.B. Rapfen am Tage auf Blinker die
durch das Wasser pflügen ansprechen dann sind es bei
Nacht im Schneckentempo geführte Twister oder
Streamer.

Daher sollte das Ködergewicht so gering wie möglich
gehalten werden. Sbirulinomontagen sind hierfür wie
geschaffen.
Wann werden sie die Nacht zum Tage machen und ganz
in schwarz die Räuber verführen?
Rob
Team
Angelmagazin.com
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