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Immer
hart an der Wand
Barsche direkt unter der Rutenspitze
Sie
ziehen sich wie ein Lindwurm durch das Land.
Kanäle,
meist gesäumt vom eintönigen Stahlmantel.
Über
Wasser wirken die Spundwände nicht grade wie
ein Fischmagnet, doch am Grund verlaufen oft
Steinpackungen die der Stabilität dienen...
.

Das
Vertikalangeln ist den meisten bekannt von
unserem niederländischen Nachbarland welches
dort erfolgreich vom Boot aus betrieben
wird.
Da viele
aber nicht die Möglichkeit haben diese
spannende Angelform zu erleben, sei es am
fehlenden Boot oder Gewässer bieten die
Spundwände unserer Kanäle oder Häfen mehr
als nur eine Notlösung.

Am Grund
verlaufen oft Steinpackungen die den
Stahlwänden eine gewisse Stabilität
verleihen. Zwischen diesen Steinen wimmelt
es nur so von Kleinfischen und Krebsen, ein
reich gedeckter Tisch für unsere stacheligen
Räuber.

Da der
Steinwall oft nur ein Meter breit ist sollte
der Köder so dicht wie möglich an der Wand
präsentiert werden. Wobei sich das
Vertikalangeln mit Kunstködern förmlich
anbietet.

Anstatt
eines Schaufelschwanzes besitzen die meisten
nur ein gegabeltes (V-Schwanz) oder
wurmartiges Ende.
Vertikalköder zeichnen sich durch wenig oder
gar keiner Aktion aus, welche ihn durch
leichtes zupfen erst eingehaucht werden
muss.
Das Gewicht
der Bleiköpfe darf nicht so schwer gewählt
werden. Köder die auf den Grund schlagen wie
ein Stein werden von den Fischen nur
misstrauisch beäugt.
8-15g Köpfe
sind ideal, das Gewicht wird der Strömung
angepasst.

Um die
Attraktivität der Gufis noch zu steigern
haben sich Einhängebleiköpfe bestens
bewährt.
Die flexible
Verbindung zum Haken verleihen den
aktionslosen Köder noch mehr Leben.
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Lassen die
Bisse nach, ein Farbwechsel der Bleiköpfe
reicht oftmals aus um die Neugier der Räuber
wieder für unsere hüpfenden Gufis zu
gewinnen.

Für eine
punktgenaue Köderführung kommen kurze, harte
Spinnruten zum Einsatz. Mit einer Länge bis
zu 2m und einem WG von 30g ist man auf der
sicheren Seite und läuft nicht in Gefahr
außerhalb der Beißzone zu fischen.

Hat man
einen Barschtrupp gefunden sollte man die
Umgebung genauer unter die Lupe nehmen. Oft
stehen die größeren Exemplare etwas abseits
der Gruppe.

Später am
Abend treffen auch ihre stacheligen
Verwandten (Zander) ein und suchen an diesem
Hotspot nach fressbaren.

Bei
diesem Exemplar war wohl der Hunger größer
als sein Maul
Wer öfters
was neues ausprobiert wird mit Sicherheit
früher oder später dafür belohnt.
Also, in
diesem Sinne, viel Spaß beim ausprobieren.
Gruß Rob und
Jupp (Velojupp)
Redaktion
angelmagazin.com
Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.
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um die Fischwaid
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