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Besichtigung der Fischzuchtetriebe Herrmann Rameil


Besichtigung der Fischzuchtetriebe Herrmann Rameil

 

Am 21.09.2007 besichtigten wir mit dem Vorstand des Sportfischer Vereins Schwalm unseren Fischlieferanten Fischzuchtbetrieb Rameil in Fritzlar.

 

Nach unserer Ankunft im Betrieb wurden wir von Herrn Rameil empfangen und begrüßt.

 

 

 Die Führung durch den Betrieb begann in der Hälterungshalle des Betriebes, in welcher Fische, die zur Auslieferung bestimmt sind gehältert werden.

 

 

Das Hältern der Fische dient der Schonung der Fische vor der Auslieferung. Fische, welche in den speziell dafür vorgesehenen Becken gehältert werden bekommen während dieser Zeit kein Futter mehr. Dies hat den Hintergrund, das sich Fische, welche nicht ausgenüchtert transportiert werden, sich oftmals erbrechen, was natürlich negative Auswirkungen auf die Fische sowie auf die Wasserqualität des Wassers in den Transportbehältern hat.

 

Zum Zeitpunkt der Besichtigung wurden in den Becken verschieden große Forellen, sowie einige, zum Verzehr vorgesehene Karpfen gehältert.

 

 

 

 

Da die Kunden des Fischzuchtbetriebes nicht nur Angelvereine, sondern auch Gaststätten sind, besitzt der Fischzuchtbetrieb eine Sortiermaschine, mittels welcher es möglich ist, Fische nach Größe bzw. Gewicht zu sortieren. Somit kann der Betrieb garantieren, das eine Gaststätte immer gleich große Fische beziehen kann.

 

 

Danach besichtigten wir die Schlachterei, in welcher die Fische mittels spezieller Maschinen ausgenommen und filetiert werden.

 

Hier eine Maschine zum ausnehmen der Fisch:

 

 

Die mittels Strom betäubten und getöteten Fische werden hier am Kopf eingehangen, mittels verschiedene Messerwerkzeuge aufgeschnitten und die Innereien sowie die Kiemen entfernt.

 

 

Am Ende der Maschine erhält man fertig ausgenommene Fische welche zum Verzehr bzw. zum Räuchern geeignet sind.

 

 

Mittels einer weiteren Maschine werden nach vorherigem entfernen von Kopf und Schwanzflosse, die Gräten entfernt und entweder in zwei Filet-Hälften geschnitten oder je nach Anforderungen des Käufers als komplettes Filet ausgegeben. Was jedoch an jeweils unterschiedlichen Maschinen passiert.

 

 

Als nächstes führte uns Herr Rameil zur Räucherkammer in welcher sich ein voll automatischer Räucherofen befindet, welcher das Herz jedes Räucherfans hüpfen ließe, wenn er einen solchen Ofen sein eigen nennen dürfte.

 

 

Dann bekamen wir die Computergesteuerte Fütterungsmaschine des Fischzuchtbetriebes gezeigt, welche mehrmals am Tag genau abgestimmte Futtermengen mittels eines speziellen Rohrsystems auf die einzelnen Fischbecken verteilt.

 

 

Die mehrmalige Fütterung der Fische hat den positiven Effekt, das alle Fische die gleiche Futtermenge erhalten. Würden die Fische nur einmal am Tag gefüttert, würden sich die größten und stärksten Fische den größeren Teil des Futters einverleiben, während andere eventuell leer ausgehen würden. Hinzu kommt, das das Futter (der Betrieb füttert spezielle Pellets) im Bauch der Fische immer etwas aufquillt und Fische, welche zu viel Fressen Magenprobleme bekommen können. Die mehrmaligen Fütterung hat hier wiederum den Vorteil das sich die Fische nicht all zu viel Futter auf einmal einverleiben und die Fische welche bei einer Fütterung nichts abbekommen bei der nächsten Fütterung die Changse bekommen Futter auf zu nehmen.

 

Mittels der Rohrleitungen wird das Futter dann zu einem "Revolver" transportiert, welcher die ankommende Futtermenge jeweils auf die einzelnen Becken verteilt.

 

 

Somit sind erst ab dem "Revolver" mehrere Rohrleitungen nötig.

 

Das am Becken angekommene Futter wird dann mit Druck ausgeworfen und großflächig im Becken verteilt.

 

 

Zum Abschluss der Besichtigung bekam jeder Besucher noch eine der frisch geräucherten Forellen mit auf den Weg, bevor uns Herr Rameil verabschiedete und einen guten Heimweg wünschte.

 

 

An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an Herrn Rameil für die interessante und aufschlussreiche Führung durch sein Unternehmen.

 

Ein Bericht von

Karsten Kalweit (SchwalmAngler)

 

 

Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?

Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.

Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund um die Fischwaid
 

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