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Brandungsangeln und seine Tücken

    

 

  ( Ein Wochenende an der Maasvlakte )

 

                     

 

An einem Wochenende, mitte Oktober sind wir (Zippel, Zappel, Rob und Kalle einem Freund vom Zappel) zur Maasvlakte bei Rotterdam gefahren um unsere Brandungsruten zu schwingen. Noch eben ein paar Wattis und Kneifer ( Seeringelwürmer ) von Ahoy Hengelsports eingepackt, um damit den Fischreichtum der Maasebene unter die Lupe zu nehmen, von dem ich schon einiges gelesen und gehört hatte. Je nach Saison sind dort fast alle Fischarten der Nordsee vertreten, selbst Glatthai und Makrelenfänge sind vom Ufer aus möglich.

Nachdem wir unser Camp bei Sturm und Regen aufgebaut hatten, montierten wir unser Brandungsgerät und bestückten die Montagen mit Watt und Seeringelwurm.

 

                      

 

Kaum hatte ich mein Krallenblei auf die Reise geschickt kam auch schon der erste harte Anbiss. Das Krallenblei berührte soeben den Grund und schwups attackierte ein kleiner Wolfsbarsch den Köder.

 

                               

 

Nach einigen Kommentaren der anderen: " War ja klar „, Den hast du in deinem Koffer gehabt  " ...,  entließ ich den Kleinen wieder in sein feuchtes Element um noch einigen Jahre abwachsen zu können. Frisch beködert feuerte ich meine Montage wieder in Richtung Fahrrinne. Was soll ich sagen kurze Zeit später meldete sich der 2. Fisch mit heftigen Anbiss an meiner Rute, kaum zu glauben Wolfsbarsch Nummer 2.

 

                      

 

Mit dem Fang des 2. maritimen Stachelritters erntete ich nur noch ungläubige Blicke, auch dieser fantastische Fisch durfte nach einigen Fotos fürs Album wieder seine Runden in der Nordsee drehen. Was dann folgte konnte man nur noch mit den Worten: Hänger, Abriss,  neu montieren beschreiben und das bei fast jeder ausgelegten Montage. Später am Abend kam Marian auf die Idee die Köder direkt vor den Füßen zu präsentieren. Um eventuell einige Fische die dicht unterland kamen zum Anbiss zu überreden und um die Montagenverluste zu minimieren. Was uns auch gelang, die Fänge bestanden aus Minidorschen und den einen  und andern maßigen Wittling.

Am nächsten Tag war Platzwechsel angesagt, denn die Abrisse waren für unseren Geschmack einwenig hoch.

 

                       

 

Ruckzuck stand wieder unser Camp, da wir ja schon Übung darin hatten und kurze Zeit später langen auch schon unsere Montagen wieder in der Nähe der Fahrrinne.

 

                       

 

Bisse konnten wir nur wenige Verzeichnen, da noch die Ebbe das Geschehen an den Rutenspitzen  beherrschte. Einige Franzosendorsche und kleine Klieschen waren die Ausbeute.     

 

                                

 

                      

 

Doch als die Flut einsetzte, das gleiche Spiel wie  am 1. Angelplatz, mitten beim Einholen unsere Montagen hagelte es Hänger und Abrisse, was die Stimmung deutlich trübte. 

Nur die Fische die während der Flut an den Haken gingen überzeugten zum weitermachen.

 

                       

 

                       

 

Spät am Abend nach einem leckern Mahl a la Camp de Angelmagazin ( Würstchen, Leberkäse und Frikos ) dazu ein Kühles blondes, bliesen wir zum Endspurt bis spät in die Nacht. Die uns eine Menge guter Wittlinge brachte.

 

                                

 

Am letzten Tag bestimmte das Geschehen eine Ansammlung von Niederländern die sich Links und Rechts neben uns breit machte. Stimmt es ist Sonntag: Wedstrijtvissen, überall an der Küste werden sonntags immer Vereinswettkämpfe ausgetragen. Beim genaueren betrachten des Angelgerätes der Wettstreiter wurde uns so manches klar. Sie fischten mit leichten Brandungsgerät (Ruten mit einen Wurfgewicht bis ca. 150g und leichten Krallenbleien 80-100g). Unsere schweren Krallenbleie blieben an einer Kante hängen, die in etwa 30m parallel zum Ufer verläuft. Mittels Bleilifter und leichten Bleien ist diese Hürde wie es uns die Wettfischer vormachten, einfacher zu bewerkstelligen.

Wieder was dazu gelernt, bei unserem nächsten Brandungsmarathon an der Fischreichen Maasvlakte werden wir gewappnet sein.

 

                                 

                             Es grüßen die MarathonfischerMarathonfischer

                             Zippel, Zappel, Kalle und Rob

 

     

Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?

Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.

Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund um die Fischwaid
 

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