Das Wetter zeigte sich mal wieder von der besten
Seite, wenn man mal von dem kurzen Regenschauer am
Nachmittag absieht, welcher das Wasser sichtlich
trübe werden ließ. Alle Zeichen standen also auf Aal
und so wurde das Tackle gepackt und es ging an die
Schwalm.Vor eintritt der Dunkelheit feederten wir
noch ein wenig und Eva konnte neben einigen
Weißfischen ihre erste Brasse landen.

Als es dunkel wurde, wurde auf Aal
umgestellt. Jedoch ließ sich keiner der Schleicher
blicken. Es zupfe hin und wieder einmal an einer der
Ruten aber ein richtiger Aalbiss war nicht zu
erkennen.
Also hieß es Köderkontrolle - bei
genauerer Betrachtung der am Abend gekauften
Tauwürmer stand fest: Hier gibt es keinen Aal ...
oder etwa doch? Kurz nach dem Einwerfen der Ruten
tat sich etwas. Endlich - das sehnlich erwartete
Zupfen der Aale. Es dauerte nicht lang, da ließ sich
auch schon der erste Schleicher blicken.

Der Aal wurde versorgt und die
Rute wieder schnell wieder ins Wasser gebracht, denn
wenn der Aal läuft, dann läuft er ja bekanntlich.
Doch so richtig ließ sich keiner
der Schleicher mehr von den leckeren Ködern an der
Rute verführen. Gegen ein Uhr jedoch konnten wir
wieder das erste Zupfen an den Ruten beobachten.
Einige Zeit später ließ sich dann der Zweite Aal
blicken.

Nachdem auch dieser versorgt war
und die Rute wieder im Wasser lag tat sich ebenso
wenig wie zuvor. Allerdings dauerte es diesmal nur
ca. eine halbe Stunde und ein weiterer Aal ließ sich
unseren Köder schmecken.

Nach einer weiteren halben Stunde
dann noch ein Aal, was für die Schwalm schon ein
recht gutes Fangergebnis ist.

Nun war es schon zwei Uhr und es
stellte sich bei uns schon ein wenig die Müdigkeit
ein. Jedoch legten die Aale scheinbar erst jetzt
richtig los - sie liefen nicht, sie rannten.
Neben vier Aalen, die sich am Ufer
wieder abschüttelten konnten wir noch vier weitere
Aale von ebenso stattlicher Größe wie die Aale zuvor
landen. Die Bisse kamen teilweise so heftig, das wir
Angst haben mussten unsere Ruten werden aus den
Ständern gerissen.




Ein Bericht von
Karsten Kalweit
(SchwalmAngler)
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um die Fischwaid
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