Die Barbe
Barbus barbus
Linnaeus, 1758

Die Barbe ist eine Leitart größere Flüsse mit sandig
bis kiesigem Untergrund. Hier lebt sie meist
gesellig in kleinen Scharen. Bei ihren Wanderungen
zur Nahrungesuche legt die Barbe oft Entfernungen
von mehreren Kilometern zurück. Als Nahrung dienen
Insektenlarven, Würmer und Kleinkrebse. Algen und
kleine Fische werden in geringem Maße aufgenommen.
Der Laich der Barbe ist Giftig. Nach Genuss treten
Vergiftungserscheinungen wie starker Brechreiz und
Durchfall auf.
Verbreitung:
Die Barbe besiedelt den mittel- und osteuropäischen
Raum. Ihr Vorkommen ist im Norden durch Nord und
Ostsee, im Osten vom Djnjep-Becken, im Süden von den
Alpen und Im Westen durch den Atlantik begrenzt. Auf
den britischen Inseln kommt sie nur im Südosten vor.
Fortpflanzung:
Zur Fortpflanzung sammeln sich die Barben zu großen
Schwärmen und wandern stromaufwärts zu ihren
Laichplätzen, flache und stark überströmte
Kiesbänke.

Hier werden die kleinen, goldgelblich, nur leicht
klebenden Eier in die Zwischenräume des kiesigen
Untergrundes eingeschwemmt. Die nach ca. zwei Wochen
schlüpfenden Larven verbringen weitere 10 Tage in
den Hohlräumen der Flusssohle bevor sie schwimmfähig
sind. Fortpflanzungszeit liegt zwischen Mai und
Juni. Die geschlechtsreife beginnt mit dem 4.
Lebensjahr.

Bestimmungsmerkmale:
Die Barbe hat eine lang gestreckte Körperform, ideal
für das Leben in der starken Strömung. Das Maul ist
unterständig und besitzt an der Oberlippe 4 Barteln.
Der Rücken ist grau - bis schwärzlichgrün, die
Flanken heller und er Bauch weiß mit leichter
Rotfärbung. Alle Flossen sind grünlichgrau mit
leichter Rotfärbung. Mitunter treten Goldvariationen
(Goldbarben) auf.
Verwandte
In Europa:
Andalusischer Barbe, Zigeuner Barbe: (Barbus
Scalteri)
Barbo comizo : ( Barbus Comiza )
Kleinkopf Barbe: (barbus microcephalus oder barbus
comiza microcephalus)
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