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Der Gründling
Andere Namen für den Gründling sind:
Grundel, Gründer, Grüml, Weber und Läufer

Aussehen /
Körperform:
Der Gründling hat eine ründliche
Körperform, ein Unterständiges Maul, an dessen
Maulwinkel sich zwei Barteln befinden. Die Barteln
reichen maximal bis zur Augenmitte. Die rötliche
Schwanzflosse ist ebenso wie die Rückenflosse
schwarz gefleckt. Er kann eine Größe von bis zu 15
cm, in sehr seltenen Fällen bis zu 18 cm erreichen.
Er zählt zur Familie der karpfenartigen Fische.
Verbreitung /
Lebensraum:
Der Gründling kommt in fast ganz
Europa vor. In Deutschland ist er weit verbreitet,
weshalb er hier als nicht gefährdet gillt. Er kommt
hauptsächlich in schnell fließenden, jedoch auch in
stehenden Gewässern vor. Er bevorzugt sandigen bis
kiesigen Grund mit Pflanzenbewuchs.

Nahrung:
Die Hauptnahrung des Gründling
besteht aus Insekten, -larven kleinen Muscheln und
Kleinkrebsen
Fortpflanzung:
Der Rogner legt seine klebrigen,
bis zu 3000 Eier in geringer Wassertiefe mehrmals an
Pflanzen, auf sandigem oder kiesigem Boden ab.
Abhängig von der Temperatur schlüpfen die Larven
innerhalb von 10 bis 30 Tagen. Die Laichzeit dauert
von Mai bis Juni. Der Milchner besitzt während
dieser Zeit einen Laichausschlag. Die Fische
erreichen nach zwei Jahren die Geschlechtsreife.

Ein Bericht von Karsten Kalweit (SchwalmAngler)
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