
Aal: Anguilla
anguilla.
Blankaal, Breitkopfaal, Flußaal,
Glasaal, Gelbaal, Spitzkopfaal,
Steigaal
Vorkommen
Der Aal kommt
in vielen Gewässern vor. Er ist bis
heute in Gebiete vorgedrungen, die
keinen natürlichen Anschluss an den
Atlantik haben. Dieses geschah durch
Besatz und Kanalisierung.
Wenn die Aale
geschlechtsreife sind, begeben sie
sich auf die lange Reise, die bis zu
3 Jahre dauern kann. Ihr Ziel ist
der Sargasso-See, wo sie dann ihre
Laichzeit verbringen. In diesen
Zeitraum nehmen Aale sehr wenig bis
zu fast keine Nahrung mehr auf. Der
Verbleib der Aale nach dem Laichen
ist bis heute noch ungeklärt. Die
weibischen werden erheblich größer
als die männlichen. Also wenn ein
Aalfang über 65 cm liegt, kann man
davon ausgehen, dass es sich um
einen weiblichen Aal handelt. Es
gibt viele Sagen und Schauermärchen
über diesen Fisch.
Körperform
Die Körperform
vom Aalen bezeichnet man als
Schlangenform. Während der weibliche
Aal bis zu 1,50 Meter werden kann,
und dabei ein Gewicht von bis zu 6.0
kg erreichen wird, werden männliche
Aale nur bis zu 50 cm lang.
Färbung
Die Färbung der
Aale liegt so zwischen grün bis
schwarz auf der Rückengegend. Der
Bauch, bei geschlechtsreifen Aalen
ist silbernweiß (Blankaal), bis Gelb
(Gelbaal), bei Aalen die sich
hauptsächlich im Süßwasser
aufhalten.
Maulform

Das
Plugscharbein, der Zwischenkiefer
und der Unterkiefer sind mit
bürstenartigen Zähnen bestückt. Es
gibt zwei unterschiedliche
Kopfarten. Der Spitzkopf und der
Breitkopfaal.
Spitzkopfaale ernähren sich in
erster Linie von Pflanzen,
Insektenlarven, Würmern und
Schnecken, hingegen sich der
Breitkopfaal von kleinen Fischen,
Fischlaich und Krebsen ernährt.
Deswegen bezeichnet man ihn auch als
Raubaal, und er wächst wesentlich
schneller als der Spitzkopfaal.


Schuppen
Die Schuppen
sind klein und kaum sichtbar, sie
sitzen tief und fest in der Haut und
werden von einer dicken Schleimhaut
umgeben.
Laichinfo
Das
Laichverhalten der Aale ist bis
heute nicht voll geklärt. Man geht
aber davon aus, dass er im Alter von
ca. 10 - 12 Jahren, in den
westlichen Atlantik zieht um in der Sargasso-See zu laichen. Nach ca. 3
Jahren kommen die jungen Larven,
getrieben durch den Golfstrom, in
unsere Küstengewässer. Danach folgt
die Umwandlung zum Glasaal. Als
Steigaale ziehen die jungen Aale
dann die Flüsse hinauf.
Nahrung
Spitzkopf:
Pflanzen, Insektenlarven, Würmern
und Schnecken
Breitkopfaal:
Würmer, Schnecken, Muscheln, Krebse,
kleine Fische, und Larven.
Gruß Achim
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