Forellenberti’s „Angeltripp“
nach Oberfranken in Bayern
Als allererstes mal ein großes
Dankeschön an Chris Kneuer, der mir die Reise
ermöglicht hat.
Wie Ihr ja im
Forum mitbekommen
habt, habe ich die Tage zwischen Weihnachten und
Neujahr in Oberfranken bei meinem Angelfreund
verbracht, um endlich mal ans Wasser zu kommen und
ein wenig praktische Angelei zu erleben. Es warn
sehr schöne und erlebnisreiche Tage, die ich da
verbringen durfte und ein willkommene Abwechslung
nach all dem, was ich gesundheitlich im vergangenen
Jahr durchzustehen hatte.
Nach intensiven Vorbereitungen
meinerseits, startete das Unternehmen „Oberfranken“
am 27.12.2007 in aller Herrgottsfrühe in Zell im
Wiesental im Schwarzwald bei recht winterlichen
Bedingungen. Kurz nach 4 Uhr in der früh war die
Nacht rum, nach einem ausgiebigen Frühstück und dem
herrichten von genügend Marschverpflegung, wurde das
Gepäck nach unten gewuchtet und ich begab mich durch
den Schnee Richtung Bushaltestelle um zum Bahnhof zu
fahren. Von dort ging es mit dem Bummelzug nach
Basel.
Umsteigen hat alles geklappt,
trotz immer noch vorhandener Gehbehinderung. Bis
dahin keine Probleme. Dann wurde es gleich mal
spannend, kurz nachdem wir den Bahnhof in Basel
(Schweiz) verlassen hatten, gab es den ersten Stopp
auf freier Strecke, was m8ich zuerst nicht weiter
beunruhigt hat. Darauf gab es noch 2 weitere Stopps
und die Durchsage, das ein Teil des Zuges defekt war
und mit Verspätung zurechnen ist. Das Problem für
bestand darin, dass zwischenzeitlich meine
Zeitreserve für das Umsteigen in Frankfurt bei
weitem überschritten war und es wohl nicht mit der
Anschlussverbindung klappen würde. Hat mich etwas in
Aufregung versetzt, weil ich nicht wusste, wie es in
Frankfurt weitergehen soll und vor allem was mit
meinem Ticket passiert, da ich ja auf einen
bestimmten Zug gebucht war. In Offenburg wurde dann
der defekte Zugteil abgekoppelt und ab da gab der
Lokführer ordentlich Speed, sodass bis Frankfurt
wieder ein Zeitfenster von 10 Minuten herausgefahren
war und sich die ganze Problematik in Wohlgefallen
aufgelöst hat. Um 14.0 Uhr erreichte ich dann den
Zielbahnhof Bamberg, wo ich bereits von meinem
Freund Chris am Bahnsteig erwartet und
freuden strahlend in Empfang genommen wurde. Wenige
Minuten später waren wir bei ihm und nach einer
kurzen Kaffeepause ging es sofort ans Wasser.
Für
mich als Schwarzwälder, der nur Berge und Täler
kennt, war der Wasserreichtum schon beeindruckend,
den Oberfranken zu bieten hatte. So zahlreiche
Wasserflächen in dieser Größenordnung hat der
Schwarzwald nicht zu bieten, vor allem in so kurzer
Entfernung.

Leider hatte das Wetter nicht
ganz so mitgespielt und große Teile waren mit einer
Eisschicht überzogen. Der kleinere und damit für
mich besser geeignete Baggersee, war komplett zu.
Auch der große hatte wenig eisfreie Fläche,
welche für mich erreichbar waren. Trotzdem hatte er das Maximum
an Möglichkeiten heraus geholt. Chris gab sich
unheimlich Mühe und gab sein bestes, mir zu einem Angelerfolg zu
verhelfen.

Es war beeindruckend, meinen „Großmeister beim
beangeln möglicher „Hot-Spots“ in seinem
Heimatgewässer zu beobachten. Hochkonzentriert war
er bei der Sache, vergaß aber nicht auch dem „Newbie“
immer wieder entsprechende Ratschläge und Tipps für
bessere Würfe etc. zu geben.

Chris hat sich echt alle
erdenkliche Mühe gegeben, mir zu einem Angelerfolg zu
verhelfen.
Immer wieder wurde das Gewässer
analysiert, ob es nicht doch noch klappt, dass Berti zu
seinem Hecht kommt. Aber trotz aller Bemühungen stellt sich
der Fangerfolg nicht ein.
Die „junge Fraktion“ blieb
Schneider und musste sich vor der Älteren geschlagen geben.

3 respektable Hechte von 70 cm bis 103 cm konnten
vom alten Hasen überlistet werden. Obwohl ich selber
jetzt keine Beute gemacht habe, einmal Fischkontakt
hatte und den mangels praktischer Erfahrung nicht
verwerten konnte, möchte ich die Tage in Bayern
nicht missen. Lehrreich waren sie auf alle Fälle für
mich.

Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.
Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund
um die Fischwaid
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