Es kribbelt wieder und das
Frühlingsangeln steht vor der Tür
Vorbei sind die Nachtfröste und
die Tage werden heller, das Wasser erwärmt sind. Nun
ist es soweit, das warten hat ein Ende. Ungeduldig
wartete der Angler auf längere Schönwetterperioden.
Die Vögel zwitschern schon und bei unseren ersten
Rundgängen an unseren Gewässern, beschließen wir,
das nächste Wochenende kann es eigentlich losgehen.
Das dieser erste Angelversuch im Frühjahr nicht ins
Wasser fällt, hat man in der Winterzeit seine
Gerätschaft gesäubert und den Kleinteilebereich
wieder aufgefüllt. Aber man sollte auch noch auf ein
paar Tipps achten damit der Erfolgt nicht aus
bleibt.
1. Flache Gewässerabschnitte wählen


Das Wasser in den Seen und Flüssen ist zur dieser
Jahreszeit noch sehr kalt und man ist gut beraten
wenn man sich die flachen Gewässerabschnitte
vornimmt. Das Wasser erwärmt sich hier am
schnellsten und die Fische werden an dieser Stelle
als erstes aktiv. Hierbei gilt auch sich leise an
den Flachwasserabschnitten zu nähern.
2. Achtet auch auf die Windrichtung
Da man dann so schnell wie möglich ans Wasser möchte
um zu angeln, begeht man oft den Fehler und achtet
nicht auf die Windrichtung. Mehr als sonst muss man
darauf achten das man sich so hinstellt, das der
Wind das aufgewärmte Wasser auf uns zutreibt. Also
achtet darauf dass der Wind niemals aus dem Rücken
kommt, weil dies ein nicht zu unterschätzender
Faktor für den Fangerfolg ist.
3. Abends oder morgens ?



Dämmerung ist bekanntlich die beste Zeit um zum
Erfolg zu kommen, aber in der Zeit der kalten
Frühjahrsnächten hat sich das Wasser in der Nacht um
einige Grade abgekühlt, so das in der Morgensunde
das Wasser noch sehr kalt ist und die Fische nicht
so aktiv sind. Die Beißlaune kommt dann erst in den
Abendstunden wenn sich der Wasser den ganzen Tag
erwärmt hat.
4. Jetzt sind wieder Oberflächenköder gefragt



Grundangler gehen in Frühjahr öfters als Schneider
nach Hause, weil sich das Wasser in diese Tiefe noch
nicht aufgewärmt hat. Hierbei haben Posenfischer und
Spinnangler die Nase klar vorne, weil Posenfischer
in der Nähe der Wasseroberfläche fischen können und
Spinnangler dann Wobbler oder Spinner an der
Wasseroberfläche anbieten können. Dies kann man in
Frühjahr sehr gut am Wasser beobachten, wenn die
Fische mit ihrem Maul aus dem Wasser kommen.
5. Jetzt sind kleine Köder gefragt
Im Sommer kann man die Beißlaune der Fische gut
beobachten, hingegen ist der Stoffumsatz der Fische
im Frühjahr gering sind. Kleinere Köder wie
Maiskorn, eine Made oder kleine Mistwürmer, kleinere
Wobbler, Spinner sind zur dieser Zeit Erfolg
versprechender als große Köder, Maden und
Wurmbündel. Bei immer mehr ansteigender
Wassertemperatur, werden auch die Köder größer.
Beachtet man diese Tipps, dürften gute Fänge im
Frühjahr kein Zufall mehr bleiben. Damit Beweiß sich
wieder das Angler sich auch durch ihre
Naturbeobachtung einen Vorteil verschaffen können.
Ein Hobby das viel Erfahrung und Naturverbundenheit
von uns fordert mit wir ein paar erfolgreiche
Stunden im Frühjahr verbringen können. Noch eins,
auch das Gerät sollte dem entsprechend angepasst
werden, also leichtes und feines Gerät.
Also raus zum Frühjahrsfischer und ich wüsche alle
die dieses Hobby mit mir teilen, ein Erfolgreiches
Jahr. Petri.
Gruß Jupp
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