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Milchkaffee und
schwarzer Tee
Milchkaffe
Ein paar Wolken am
Himmel, leicht angetrübtes Wasser und niedriger
Wellenschlag..., in diesem Jahr ein seltenes Bild an
der Nordsee. Der Sommer machte es den
Wolfsbarschanglern nicht leicht, der Wind aus
drehenden Richtungen, das Wasser glich eher einem
Milchkaffee. Aber auch unter solch miserablen
Umständen ist eine erfolgreiche Jagd auf den
Nordseewolf nicht unmöglich.

Unter idealen
Voraussetzungen punkten hauptsächlich Kunstköder in
natürliche Farben, gut es gibt auch Ausnahmen aber
ein gut sortierter Angelkoffer sollte immer bei der
Spinnangelei auf Wolfsbarsch mitgeführt werden.
Vor allem gehören
auch dunkelfarbige Kunstköder hinein, was sich
besonders in dieser Saison an der Nordsee gezeigt
hat.

Wolfsbarsche
orientieren sich mehr mit den Augen bei der Jagd,
die Seitenlinie sorgt für die Richtungsweisung.
Bei trübem Wasser
sind alle Sinne geschärft, bis kurz vor der
vermeintlichen Beute dann verlassen sich die Jäger
wieder auf die Augen.
Im Gegensatz bei
freier Sicht, wenn der Köder nicht ins Beuteschema
passt wird er links liegen gelassen.
Jedoch für
Milchkaffee ähnlichem Wasser, spielt die Siluette
der Beute eine wichtige Rolle.
Wolfsbarsche jagen
mit dem Blick in Richtung der helleren
Wasseroberfläche,
dunkele Köder geführt
im Mittelwasser bringen den ersehnten Erfolg.
Schwarzer Tee

Auch in der Nacht
legen die Wolfsbarsche dieses Jagdverhalten an den
Tag. Dann sollten Twister oder Shads, dicht unter
der Oberfläche geführt werden. Leichte Jigköpfe und
eine langsame Köderführung sind angesagt um die
Kunstköder nicht in die Tiefe und somit aus der
Sicht der Wolfsbarsche zu bringen. Die Anbisse
kommen dementsprechend hart, eine gut eingestellte
Rollenbremse ist daher Pflicht um bösen
Überraschungen vorzubeugen.

Rob
Team Angelmagazin.com
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