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Köderretter / Hängerlöser im
Eigenbau
Zum Ende der Raubfisch Schonzeit sind die meisten
Raubfisch-Angler oft recht eingerostet und so
passiert es immer wieder, das man sich verschätzt,
ein Hindernis im Wasser zu nah anwirft und schon ist
es passiert. Der teure Köder hängt unter Wasser
fest. Wenn dies im Uferbereich passiert ist das
Malheur nicht all zu groß denn hier kann man
einen Hänger oftmals von Hand lösen. Doch was tun,
wenn der Hänger in weiter Entfernung von Ufer ist?
Hier gibt es eine recht einfache Lösung - man
benutzt einen Köderretter oder Hängerlöser. Dieser
ist schnell mit wenigen Materialien und wenigen
Handgriffen gebaut und kann zusätzlich noch Platz
sparend in jeder Angeltasche unter gebracht werden.
Hierzu benötigt man folgende Materialien die im
Baumarkt günstig zu haben sind:
Ein Seil,
einen Schlüssel- oder Sprengring,
einen Karabiner,
ein oder zwei Bleie,
und vier 50cm lange Ketten.

Als Bleie nimmt man bestenfalls Birnenbleie mit
Wirbel. Ich habe die Sargbleie oben auf dem Bild nur
als Notlösung bzw. zu Anschauungszwecken genutzt, da
ich gerade keine Birnenbleie zur Hand hatte.
Im ersten Schritte nimmt man einen der
Schlüsselringe und zieht die Ketten, die man zur
Hälfte zusammen legt auf.

Nun folgen die Bleie. Die Bleie dienen bei dem
Hängerlöser dazu, das der Löser mit etwas mehr Druck
auf den im Wasser hängenden Wobbler prallt. Hierbei
lassen sich leichte Hänger schon recht einfach
lösen. Gelingt dies nicht, verfangen sich die Ketten
in jedem Fall in den Drillingen des Köders.

Jetzt wird die ganze Konstruktion am Karabiner
befestigt, den man später in die Schnur ein hängt
und darauf hinab gleiten lässt.

Als letzten Schritte bindet man ein stabiles Seil an
den Karabiner, mit welchem hinterher der Köder aus
dem Wasser gezogen werden kann.

Fertig ist der neue Hängerlöser / Köderretter und
man kann dem nächsten Hänger ohne Panik entgegen
sehen.
Ein Bericht von
SchwalmAngler (Karsten Kalweit)
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