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Lachsforelle mal gebeizt
Wer das Glück hatte, eine richtig ordentliche
Lachsforelle ab 2000 Gramm zu fangen, stößt beim
Räuchern derselben schon manchmal an die Grenzen der
Schwerkraft. Mit den falschen Räucherhaken fallen
die schweren Fische beim Garprozess gerne herunter!
Solange man nicht die geeigneten Haken gefunden hat
oder sich etwas Exklusives gönnen möchte, kann
dieses Rezept gerne ausprobieren.
Ich habe diese Forelle nach dem Fang filetiert und
eingefroren, um sie für den Geburtstag eines
Angelfreundes zu beizen, der aber noch zwei Monate
in der Zukunft lag. Drei Tage zuvor, taute ich die
Filets langsam auf und trocknete sie mit
Haushaltstüchern sehr trocken.

Zum Zupfen der letzten Bauchgräten benutzte ich eine
stabile Pinzette. Dann stellte ich mir grobes
Meersalz, Rauchsalz, Zucker, Dill und einen guten
Cognac an die Seite, mit denen ich den Fisch beizen
wollte. Zuerst streute ich den Dill auf die Filets.

Danach streute ich zwei Teelöffel Meersalz, etwas
mehr Zucker und eine kleine Prise Rauchsalz auf die
beiden Hälften, um sie zum Abschluss mit jeweils
einem Teelöffel Cognac zu beträufeln.

Die so gewürzten Filets legte ich in einen
Gefrierbeutel. In dem Discounter, in dem man aldi
schönen Angebote bekommt, war im März ein Vakuum-
Folienschweißautomat zu erwerben gewesen, mit dem
ich nun den Beutel mit den Filets luftleer saugte
und ihn luftdicht verschweißte.



Den Beutel faltete ich nun so, dass die beiden
Filets mit den Hautseiten nach außen lagen und legte
ihn dann in den Kühlschrank, wo er nun bis zum Tage
der Feier liegen sollte, wobei ich ihn einmal am Tag
wendete.

Nach nun zwei Tagen im Kühlschrank konnte ich die
Filets aus dem Beutel nehmen, kurz mit
Haushaltstüchern abtupfen und sie mit einem sehr
scharfen Messer in feine Scheiben schneiden.



So sollten die Filets nach dem Schneiden aussehen:

Angerichtet auf einem Teller wurde die gebeizte
Forelle von allen Geburtagsgästen genossen.
Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.
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