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Mit dem Bus nach Hitra


 

Mit dem Bus nach Hitra Teil 1

 ( von Eric De Keuster Team zeevissport.com)

Nun zum zweiten mal, mit dem Reisebus nach Kvenaer einem Dorf im Nordwesten der norwegischen Insel Hitra.

Für unsere Gruppe von zeevissport (8 Personen), Pierre, Takky, Danny, Patrick, Freddy, Leon, Marco und mir selbst als Reisebegleiter war der Abfahrtsort die Marina bei Kerdriel (Belgien)´. Dort konnten wir auch auf dem bewachten Parkplatz kostenlos unsere Autos unterbringen. Rund 12.30 bog der brandneue „Touring-Bus“ mit einer Gruppe plus zwei Fahrer, Johannes und Anja ein. Sie sollte uns nach Kiel fahren und den Rest nach Kevenaer übernahm Johannes.

Nach einwenig puzzeln mit dem Gepäck und einem Zwischenstopp in Meppel wo noch eine weiter Reisegruppe und der Reisebegleiter von „Hengelsportreizen“ zustieg ging’s ab nach Kiel. Dort angekommen nahmen wir von Anja abschied und checkten für die Überfahrt mit der Fähre „Fantasie“ von Colorline ein.

 Abfahrt war gegen 20.00 Uhr und Ankunft in Oslo um 8.30 Uhr, ein Vorteil für eine gute Nachtruhe.

Bevor man sich zur Ruhe begibt, bekommt noch an Board so einige geboten. Capitainsbuffet und Diner wo man aufgrund eines reichhaltigen Angebots seine Mahlzeit zusammenstellen kann, die Getränke werden allerdings extra abgerechnet.

Weiter noch ein Musical mehrer Bars, Casinos, tax free shops und vielem mehr. Unsere Zeevissport Gruppe entschloss sich für ein ausgedehntes Captainsbuffet und danach eine geselliges Beieinander auf dem Panoramadeck. Wo man eine fantastische Aussicht genießen konnte entlang der Küstenlinie, inklusive  musikalischer Untermalung einer Liveband.

Wer vor der Ankunft in Oslo früh aus den Federn kam konnte einige schöne Fotos schießen von der Einfahrt in den malerischen Fjord von Oslo. Das Frühstück konnte man unterdessen in einem geselligen Cafe einnehmen. An Board bietet sich die Möglichkeit des Umtausches von Euro in norwegische Kronen. Nach dem Anlegen fuhr Johannes den Touring-Bus aus dem Laderaum und wir setzten unsere Reise nach Hitra fort.

Einmal aus Oslo heraus konnte man die wunderbare Natur genießen. Zwischen den Bergen und Tälern vernahm man auch den einen oder anderen Fluss mit bekannten Lachsstrecken, Tageskarten zum Lachsangeln  betragen je nach Flussabschnitt 50-150 €.

Gestartet sind wir bei schönem Wetter in Oslo, je näher wir in Richtung Hitra kamen veränderte sich das Wetter zu Sehens in allen Variationen, Schneefall, Hagel, etc. aber alles war nur von kurzer Dauer,  in der Nähe des Hitra Tunnels klarte das Wetter wieder auf. Was den Hitra Tunnel betrifft dieser ist einmalig, mit einer Länge von 5,645 km und einer Tiefe von 264m (unter dem Meersspiegel) wurde er 1994 eröffnet. Bei dem Entwurf des Tunnels wurde Auffallens viele Dinge in Sachen Sicherheit beachtet, selbst ein Touringcar (Reisebus) kann zur Not ohne Probleme drehen und umkehren. Das durchqueren des Tunnels von Sor-Trondelag nach Hitra ist gebührenpflichtig.

Die Landschaft auf Hitra ist anders wie auf der Hinreise, Heide, Buschwerk und kahle Bergkuppenbestimmen prägen das Bild, nicht zu vergessen die zahlreichen Mären und Fjorde. Am ende stoppte der Bus auf die Minute bei schönsten Wetter in Kvenaer. Die Häuser wurden verteilt und wir konnten mit unserer Zeevissport Gruppe in gemütlichen 8 Personen Haus mit dem Auspacken beginnen, gefolgt von einer verdienten Nachtruhe.

Am folgenden Morgen nach dem Frühstück wurden die zahlreichen 60 PS Boote für je 4 Personen verteilt.

Jedes Boot war ausgestattet mit eine GPS Kartenplotter und fish finder. Dirk, Wolfgang und Enrico gaben den zugeteilten Bootführern eine ausgedehnte Unterweisung für den Umgang mit den Booten und dem GPS-System. Auch die Sicherheit an Board kam hier für diese Fischerei nicht zu kurz.

So, nu die Angelsachen an Board verstaut und der erste Angeltrip konnte starten. Ebenfalls fuhren auch die Guiding-Boote raus auf See mit Dirk und Wolfgang. Unser erster Fischtrip war mit den zugewiesenen 60PS Boote und zwei Gruppen, erste Gruppe: Pierre, Danny, Patrick und Freddy das andere Boot war für Leon, Marco, Takky, und mir selbst.

An unserem Angelplatz war waren wir beinahe vorbei aufgrund der Hochspannung der ersten Drift, aber ich habe noch einen weiteren Unterwasserhügel gefunden der bei jeder Drift schöne Dorschen,-Lump-und Leng-Fänge brachte. Und so konnte alle Vier schöne Fänge verzeichnen, besser geht’s nicht. Die Gezeitenströmung viel danach weg und so wurde es Zeit unsere Fänge zu filetieren.

 

Nachdem der erste Fisch in die Gefriertruhe verschwunden ist, planten wir mit 12 Mann einen Tag mit dem Katamaran von Harold Zielman (bekannter Angel-Guide aus den Niederlanden, verstarb auf tragischer Weise in diesem Jahr: Anm. Rob) ich brauch nicht zu sagen das er von niederländischer Herkunft ist und hier seid einigen Jahren lebt, auf diesem schönen Eiland.

Die Wettervorhersage war nicht die Beste es wehte noch ordentlich am Abend, aber folglich der Vorhersage sollte sich das Wetter über Mittag verbessern. An diesem Tag fuhren wir als erste mit der Discovery raus, was auffiel war das großzügige Platzangebot auf dem Schiff. Pro Mann konnte man zwei Angeln mitnehmen, nach der Anzahl der Rutenhalter an den Seitenwänden.

Beim Rausfahren merkten wir schnell das die Dünung recht hoch ist. Aber wir ließen dann doch mal die Angelschnüre von der Rolle und schnell entdeckten wir dass auch die Strömung ziemlich stark ist, was das angeln nicht einfacher machte. Etwas schwerer fischen als wir gewöhnt sind war angesagt, aber so wurden dann doch ein paar schöne Exemplare nach oben geholt. Die Strömung lies leider auch mit der Zeit nicht nach, und so haben wir beschlossen nur den halben Trip zu fahren. Wir erlebten trotzdem einen einzigartige Fahrt mit den Kraftpaket von Katamaran, die Discovery, und den werden wir sicher einmal wiederholen bei unserem nächsten Besuch in Kvenaer.

Dann wurde es wieder Zeit für ein kräftiges Frühstück von Ilse und Lena. Diese zwei Damen gaben ihr Bestes um zu verschiedenen Tageszeiten für unsere Mahlzeiten zu sorgen, was keine einfache Sache ist! Am selben Abend beschlossen Pierre, Patrick und ich einmal zu unserem Wohlbekannten Inselchen zu fahren um zu angeln. Und das ging sehr flott, nach der vierten Drift hatten wir einen fischreichen Platz gefunden. Wir landeten regelmäßig Seelachse von 70-80cm, nicht schlecht für diesen Ort und Patrick fing noch einen schönen Schellfisch. Vor unserer letzten Drift fing ich noch einen netten Dorsch von 3,3kg auf einen weißen Beifänger, blanken haken mit weißen Fäden, was mich ziemlich überraschte. Dieser Angelplatz ist einer meiner Lieblingsplätze, da die Umgebung einfach beeindruckend ist.

Der Kontrast zwischen dem tieferen gelegenen Gebirge und dem höher gelegenen ist einfach überwältigend. So hatten wir wieder genug Fische um ein paar Stunden im Filetierraum zu verbringen.

 

Teil 2 Im Novembermagazin, mit unglaublichen Fängen.

 

Eric Team zeevissport.com

Link:

www.zeevissport.com

 

Bearbeitet

Rob

Team angelmagazin.com

 

Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?

Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.

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Kontakt: info@angelmagazin.com
 

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