Norwegen mit Hindernissen.
Nachdem ich
mich kurzfristig entschlossen hatte für einen
erkrankten Angler einzuspringen, es war eine
Gruppe befreundeter Angler, die das gemietete
Haus und das dazugehörige Boot in höchsten Tönen
lobten, packte mich das Norwegenfieber.
So ging es am 2. Mai um 3:00Uhr mit 4 anderen
super verrückten Anglern

in Richtung Hanstholm im Norden von
Dänemark, wo wir um 20:00Uhr auf einer Fähre der
Fjord-Linie einschiffen konnten. Die Fahrt
verlief problemlos und wir waren trotz einiger
Pausen viel zu früh kurz vor Hanstholm, als
Schorsch, der die Tour organisiert hatte einen
Anruf vom Veranstalter bekam: "Die Fähre ist
defekt, ihr müsst nach Hirthsals und könnt am 3.
Mai um 13:15Uhr eine Fähre nach
Kristiansand haben!!!"

Nach einigem Hin und Her bekamen wir dann
doch eine Fähre die schon um 1:15Uhr ab Hirthsals
ging, es war sogar eine Vierbettkabine für uns gebucht! Nach einer Mütze voll Schlaf, auf der Fähre
einen Kaffee getrunken und uns auf die
fünfstündige Fahrt von Kristiansand nach
Stavanger gemacht.
Dort warteten wir ca. 2 Stunden auf eine
Fähre, die uns nach Skuddeneshaven auf Karmoy
brachte, nun waren es nur nochca.30KM.Ziemlich müde und hungrig kamen wir
dann bei strahlendem Sonnenschein an unserem
Haus, es ist das rechte der beiden braunen
Häusern, in Kvalavag an.

Unser Boot.

Unser Feind der Wind.

Er hat uns einen dicken Strich durch unsere Rechnung
gemacht.

Wir konnten keine der viel versprechenden Angelstellen anfahren und nur
an relativ windgeschützten Stellen Angeln.
Hier ein Strand an dem wir Plattfisch angeln
wollten.

Leidensgenossen.

Der starke Wind hielt uns die ganze Woche
fast gänzlich vom Angeln ab, und entsprechend
waren die Fänge.
Ein paar Pollacks, ein paar Köhler und einzelne
kleine Dorsche waren die Ausbeute von 5 !!
Anglern.
Pünktlich am letzten Abend war der Wind weg
und die See beruhigte sich zusehends. Uns nutzte
es leider nichts mehr, da wir dabei waren unser
"Gerödel" zu packen.
Am Abreisetag fuhren wir nach Haugesund, wo
wir nach einem Stadtbummel dir Fähre nach
Hanstholm bestiegen und nach gutem Essen und
erholsamem Schlaf nach 14 Stunden ankamen.

Die Heimfahrt ging, bis auf einen Stau,
problemlos von statten und wir waren um ca. 21
Uhr wieder zu Hause.
Trotz aller Hindernisse war es eine schöne
Tour einer tollen Truppe, die sich den Urlaub
nicht vermiesen ließen.
Heinz alias Flugangler.
Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.
Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund
um die Fischwaid
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