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Bei
meinen unzähligen Raubfischzügen am
Niederrhein ist mir aufgefallen das
der größte Teil von Spinnanglern
immer gleich bis auf den
Kribbenkopf ( Buhnenkopf )
marschieren um ihre Köder (
Gummifische, Wobbler, Spinner, etc.
) an der Strömungskante anzubieten.
Dabei übersehen sie häufig die
wirklich fängigen Buhnenspots.
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Bevor man einen Buhnenkessel
beangelt, hier ein paar Tipps:
Wenn
ich an einem solchen Buhnenkessel
herantrete fällt mein erster Blick
auf den Strömungsverlauf
(
Kehrströmung ) . |


( Kehrströmung mit tiefer Rinne ) |
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Dieser verrät mir oft wo tiefe
Löcher oder Rinnen, auch ohne
ausloten meines Angelplatzes, zu
finden sind.
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1Kribben und Uferbefestigung
Steinschüttungen
1 Flachewasserzone, Sand-Kies-
oder Muschelbank
Kies, Steine, Sand und Muscheln
1-3 tiefe Löcher oder Rinnen
Da sich in diesen tiefen
Ausspülungen das meiste Futter
ansammelt, wie Bachflohkrebse, Würmer
etc., halten sich im Sommer viele
Kleinfische oder Flusskrebse auf
.Für unsere Räuber ein reich
gedeckter Tisch.
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Im Winter verlagert sich dann das
Futteraufkommen
in den tiefen Löchern am Buhnenkopf
(1)
und entlang der Strömungskante (1).
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Auch beim Eintritt der Kehrströmung
(
2
) finden wir tiefe Löcher. Da man
hier aber mit vielen Hängern und
Köderverlusten rechnet, wird diese
Angelzone von vielen zu unrecht
gemieden. |
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Ein unerwarteter Fang, Räuber im
Schafspelz am Eintritt der
Kehrströmung

(gefangen mit Wobbler bei Dämmerung)

( gefangen mit Spinner bei Dämmerung
)

(
1
Strömungskante,
2
tiefe Rinne,
3
tiefes Loch am Buhnenkopf ) |
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Fische ich im Frühjahr und Sommer
auf Rapfen und Zander, ist die
Strömungskante und der Buhnenkopf
mein bevorzugter Angelplatz. Nicht
nur Rapfen lieben die Strömung, auch
Hechte lauern hier auf leichte
Beute.
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Nicht nur Zander, Barsche, Rapfen und
Hecht erwarten sie im Buhnenkessel.
Auch mit großen Wallern ist
jederzeit zu rechnen.
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Viel Erfolg bei ihrem nächsten
Besuch mit der Spinnrute am Gevatter
Rhein.
Rob
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