|
Schleppangeln auf Wels in Spanien

Im Sommer 2006 traf sich SchwalmAngler vom
Angelmagazin mit dem deutschen
Schleppangel-Spezialist Stephan Mayer und seiner
Freundin Alex in Spanien um den Wallern am Lake
Caspe auf die nicht vorhandenen Schuppen zu rücken.
Während ich (SchwalmAngler) meine Kenntnisse, was
das Schleppangeln angeht verbessern wollte und mir
einige der Tricks und Kniffe von Stephan abschauen
wollte, wollte Alex ihren ersten Waller fangen,
wobei sich diese Vorhaben von und beiden anfänglich,
bedingt durch die recht schlechten
Wetterbedingungen, schwierig gestalteten.
So legte Stephan, welcher auf seine fundierten
Kenntnisse zurück greifen konnte erst einmal
kräftig vor und landete die ersten schönen Waller,
was natürlich in uns beiden die größten Hoffnungen
auf tolle Fänge weckte.


Doch schienen die Waller trotz intensivster
Befischung des Lake Caspe immer noch etwas auf sich
warten und die Fänge vielen recht spärlich aus.
Jedoch merkten wir drei recht schnell, das wir trotz
eigentlich recht hoher Schleppgeschwindigkeit wohl
immer noch etwas zu langsam schleppten, denn immer
wieder stiegen einige schöne Zander auf unsere
Wobbler ein, welche zwar wirklich nette Beifänge
waren, sich jedoch nicht mit unserer begehrten
Beute, den Wallern, vergleichen ließen.

Also regelten wir die Schleppgeschwindigkeit um
einiges nach oben und schleppten die verschiedensten
Gewässertiefen ab, denn irgendwo mussten sich die
Waller ja aufhalten. Das sie bei dem schönen warmen
Wetter, welches zwar kälter als gewohnt war, sich
jedoch noch um die 30°C bewegte, nicht beißen
wollten konnten wir uns schlecht vorstellen.
So dauerte es dann auch nicht all zu lange, bis
unsere Anstrengungen Wirkung zeigten und Alex einen
Erfolg zu verbuchen hatte: Sie konnte ihren ersten
Waller landen.

Der "Kleine" hatte zwar nur eine Größe von ca.
1,20m, lieferte allerdings einen Drill, das wir alle
drei zuerst davon aus gingen es handle sich um einen
richtig Großen.

Stephan ließ es sich darauf hin natürlich nicht
nehmen und "konterte" mit weiteren schönen Wallern,
wobei jeder Waller aufs neue einen Atemberaubenden
Drill lieferte und und wir alle jedes mal richtig
mit fieberten.




Alle bisher gefangenen Waller bissen in Tiefen
zwischen 4 und 7 Metern, jedoch ließ die Menge der
gefangenen Waller für die Sommerlichen Temperaturen
immer noch zu wünschen übrig. So fuhren wir einige
Tage später eine Stelle am Lake Caspe an, an welcher
wir auf dem Echolot eine Tiefe von 4 Metern ablesen
konnten und der Boden recht schlammig war. Nach den
ersten Schleppversuchen kurz über Grund stellten
sich dann auch sogleich einige Bisse ein. Wir
konnten zwar eine größere Anzahl an Bissen
verzeichnen, jedoch deckte sich die Größe der Waller
nicht unbedingt mit der von uns angestrebten.



Wir hatten nun zwar viele Waller gefunden, jedoch
blieben die Fänge der großen Waller aus. Diese
mussten aber auch irgendwo stecken. Als wir dann
dazu über gingen und mit flach laufenden Wobbler
schleppten war der Knoten geplatzt.


Nun, da die Schleppgeschwindigkeit, die Wassertiefe,
der Untergrund und die Tiefe in welcher unsere
Wobbler liefen, klappte es auch mit den großen
Wallern und Alex legte eine beachtliche Strecke vor.



Doch auch Stephan stand Alex in nichts nach und
überredete einige schöne Waller zu einem kurzen
Landgang.



Aber Alex ließ sich, trotz Stephans schöner Fänge
nicht beirren und legte immer wieder nach.

Am Ende unseres Urlaubs konnten wir so auf eine
beachtliche Anzahl von Fängen und eine wunderschöne
und spaßige Zeit am Lake Caspe zurück blicken.

... und hier wohnt er ... der Kurt Waller (oder wie
der heisst) ;-)

Ein Bericht von
Karsten Kalweit (SchwalmAngler)
Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.
Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund
um die Fischwaid
Kontakt:
info@angelmagazin.com
Das Januar Magazin als PDF
copyright:
www.angelmagazin.com
|