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Von Rob und Achim
(Velojupp)
Gigantische Containerschiffe,
Öltanker.... Hafenterminals die uns eher
an einer Großstadt erinnern. So kennen
wir den Hafen bei Rotterdam.
Aber auch
in Sachen Meeresräuber hat er einiges zu
bieten.
In den
Sommermonaten zählen Hornhechte,
Makrelen, Finte und Wolfsbarsche zur
häufigen Beute. Die Winterfischerei
beschränkt sich auf Dorsch und Wittling,
die nur selten mit der Spinnrute
gefangen werden.
Auf Grund
der Vielzahl von Räubern bevorzugen wir,
auch wenn ihr uns jetzt als Warmduscher
betitelt, die wärmeren Monate. In T‑Shirt
und kurzer Hose, lässt es sich doch
deutlich angenehmer drillen.
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Im
weitläufigen Gebiet des Hafens
finden wir eine Fülle von guten
Hot Spots. Beginnen wollen wir
mit unserer Rundfahrt
durch den Hafen am bekannten
Pier von Hoek van
Holland. Hornhechte sind dort
die Vorboten der Sommerfischerei
und haben die ersten großen
Wolfsbarsche im Schlepptau.
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Wenn sich
dort das Wasser langsam erwärmt,
gesellen sich noch Finte und Makrele
hinzu. Man fischt dort selten allein,
denn dieser Platz ist auch den meisten
Einheimischen bekannt.
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Fahren wir nun den Nieuwe
Waterweg hinauf bis nach
Maassluis. Auf den gesamten Weg
finden wir eine hervorragende
Fischerei auf Finte und
Wolfsbarsch.
Da
sie der harten Strömung der Maas
ausweichen müssen, ziehen die
Fische dicht am Ufer entlang.
Bei Maassluis setzen wir mit der
Fähre nach Rozenburg über.
Fahren über der schmale
Landzunge zwischen dem Nieuwe
Waterweg und dem Callandkanaal
in Richtung Nordsee.
Entlang der Landzunge befinden
sich eine Vielzahl von Buhnen
die nachts eine specktakuläre
Jagd auf Wolfsbarsche bieten.
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Im
Schutze der Dunkelheit jagen die
kraftvollen Räuber dicht am Ufer
und verraten sich durch lautes
Platschen. Eine heiße Stelle ist
das Ende der Landzunge, auch
dort angelt man selten allein.
In manchen Nächten, bei klarem
Himmel und aufkommender Flut,
schlägt die Stunde der Räuber.
Finte und Wolfsbarsche jagen
dicht unter der Oberfläche nach
jungen Stinten und Sprotten, das
Wasser scheint dann förmlich zu
kochen. Doch man sollte immer
die Augen aufhalten, denn
zwischen der Landzunge und dem
gegenüberliegenden alten Pier
fahren häufig Schiffe, die
oft große Wellen erzeugen. Dann
kann es auf den rutschigen
Steinen gefährlich werden.
Über die N 15, dem Europaweg,
gelangen wir zur Maasvlakte
einem weiteren Teil des Hafens.
Am Warmwasserauslauf des
EON‑Kraftwerkes, beginnt der
Blokkendam. |
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Große Betonquader, ziehen sich
seeseitig entlang der Maasvlakte
bis hin zur Maasmündung. Es ist
lebensgefährlich auf ihnen
herumzuklettern. Sicherer ist es
von der Binnenseite des
Schutzdammes, mit einem
Bellyboot, den Wolfsbarsch zu
jagen.
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Wer ein seetüchtiges Boot
besitzt, sollte es von der
Seeseite her probieren, denn
zwischen den Betonquadern lauern
kapitale Fische auf Beute. Im
letzten Teil unserer
Hafenrundfahrt, gelangen wir
über den Europaweg zur
Maasmündung.
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Der Strand mit seinen steinigen
und sandigen Abschnitte bietet
ein wahres Dorado für die
gesamte Räuberpalette.
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Im
Reisegepäck befindet sich eine
3m lange Spinnrute. Das
Wurfgewicht von etwa 60g sollte
ausreichen um größere
Wolfsbarsche noch sicher drillen
zu können. Dazu eine
salzwasserfeste Rolle mit
zuverlässiger Bremse.Bespult mit
geflochtener Schnur um die 15 kg
Tragkraft. Davor schalten wir
mittels Albrightknoten ein ca.
2m langes Stück 0,41er Vanish
Fluorocarbon von Berkley.Diese
eine hohe Abriebsfestigkeit
aufweist zum Schutz vor
scharfkantigen Steinen.
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In unseren
Köderboxen befinden sich einige Blinker
in Heringsform von 25 bis 35g wie
z.B.Der Toby von ABU oder der Moresilda
(wird über Shimano vertrieben),ein paar
1Ocm Shads in Perlmuttfarben bestückt
mit Jigköpfen in 7 bis 20g.Gute
Erfahrung haben wir auch mit den 10 cm
Wild‑Eye‑Shads der Firma Storm
gemacht,in den Farben PRL,SHCS und MU.Zu
guter Letzt noch ein paar
Salzwasserwobbler. Die besten Ergebnisse
erzielten wir mit den Magnums 07 von
RAPALA in den Farben SM, GM und RH
(sinking und floating ) und dem Jointed
11 in S, SFC und GRF.
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So
gewappnet, kann einer
Hafenrundfahrt der besonderen
Art nichts mehr im Wege stehen.
Schneider bleibt man selten, in
einem der größten Häfen Europas.
Noch ein paar Worte zur eigenen
Sicherheit, schauen sie sich
öfters mal um und halten die
größeren Pötte im Auge. Die
großen Seeschiffe erzeugen
enorme Wellen, in Verbindung mit
der harten Strömung kann es auf
den glatten mit Algen
bewachsenen Steinen der
Uferbefestigung sehr ungemütlich
werden. Denn kein Fisch ist es
wert, das man als menschliche
Boje in Richtung Nordsee
treibt. |
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Infos und Köder bekommt man vor
Ort bei Ahoy Hengelsport,
Dordtselaan 130‑138 in
Rotterdam, im Internet unter
www.ahoy‑hengelsport.nl,
oder unter
www.totalfishing.nl. |
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Infos vor
Ort:
Im Internet:
Ahoy
Hengelsport
www.ahoy-henglsport.nl
Dordtselaan
130-138
www.totafishing.nl
3073 GK
Rotterdam ( Zuid )
Übernachtung:
Niederländisches Büro für Tourismus
Postfilch
270580
50511 Köln
Tel. 01805
/ 343322
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Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht
dazu.
Wir veröffentlichen gern auch eure
Erlebnisse rund um die Fischwaid
Kontakt:
info@angelmagazin.com
copyright:
www.angelmagazin.com
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