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Nachdem
unser Teich nun den ganzen Winter über brach lag, rückte am 04.02.2005
endlich der Bagger an um dem Schlamm, welcher sich im Laufe der Jahre
angesammelt hatte, auf den Leib zu rücken. Unser Baggerfahrer plante
mit seinem Bagger in den Teich zu fahren, nachdem er vom Rand aus die
ersten Schlammschichten aus dem Teich heraus holte. Doch kommt vieles
erstens bekanntlich anders und zweitens als man denkt…
Wie
geplant fuhr der Bagger zuerst auf den Damm, dies war schon einmal das
erste mal, das uns allen fast der Atem stockte, denn der Damm ist
eigentlich alles andere als stabil und war uns vor einigen Jahren bei
einem Unwetter sogar schon einmal gebrochen.
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Nachdem
die ersten Meter im Teich vom Schlamm befreit waren, kam der Moment in
dem der Bagger in den Teich hinein fuhr. Auch dies klappte anfänglich
ohne Probleme und es konnte fröhlich gebaggert werden.
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Während
der Bagger den Schlapp über den Damm schaffte, wurde der Schlamm auf
der anderen Seite von dem von uns angemieteten Radlader auf einen LKW
bzw. einen Trecker verladen um auf den Acker eines Bauern
abtransportiert zu werden.
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Als dann
aber der Zeitpunkt kam, dass der Bagger etwas weiter vorrücken musste,
konnten wir es kaum glauben. Der Bagger hatte sich im Schlamm
festgefahren. Die übrig gebliebene Schlammschicht war noch so nass, das
die Räder des Baggers nicht mehr packten und diese durchdrehten. Es gab
weder ein Vor, noch ein Zurück. Der Bagger steckte unwiederruflich im
Schlamm fest.
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Nun galt
es Ruhe zu bewahren und nach zu denken. Wie bekommt man einen Bagger,
welcher sich in einem Teich festgefahren hat wieder aus dem Teich
hinaus? Es musste also ein zweiter Bagger her. Von einer
Baumaschienenvermietung konnten wir glücklicherweise relativ günstig
einen Kettenbagger bekommen, welcher dann sogleich per LKW geholt
wurde.
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Mit einiger Mühe klappte es dann, den
Radbagger wieder aus dem Teich heraus zu ziehen. Nun war der
Kettenbagger an der Reihe in den Teich zu fahren. Auch dies war aus
unserer Sicht nicht gerade einfach und jeder von uns kämpfte mit dem
Gedanken das sich auch dieser Bagger wieder festfahren könnte, doch
unser Baggerfahrer war diesbezüglich sehr zuversichtlich und arbeitete
sich durch den Schlamm, welcher zeitweise sogar bis zur Kanzel stand.
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Nun konnte
es wie geplant weitergehen und der Bagger arbeitete sich vorerst zum
Mönch hinüber.

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Nachdem
der Mönch wieder frei stand, versuchte unser Baggerfahrer den Schlamm
hinter dem Mönch am Damm an zu legen. Dies schlug aber leider fehl, da
der Schlamm noch so flüssig bzw. breiig war das er ständig wieder nach
unten rutschte.
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Nun
arbeitete sich der Bagger wieder zurück zur anderen Seite, an der sich
der Fussweg befindet und der Schlamm wurde dort erst einmal am Rand angelegt.
Auch dies klappte nicht ganz ohne Probleme, denn auch hier war der
Schlamm relativ breiig.
Da es nun
schon relativ spät geworden war, wurden die Baggerarbeiten in der
vorrückenden Dunkelheit vorerst beendet.
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Am
nächsten Tag, am Samstag ging es dann weiter. Der Bagger arbeitete sich
bis zum Einlass des Teiches vor, wo sich noch Restwasser gesammelt
hatte. Wir hatten morgens eine Pumpe organisiert um das Restwasser ab
zu pumpen, doch dies gestaltete sich im ersten Moment als relativ schwierig,
da uns die Pumpe, bedingt durch die Kälte einfror. Also wurde die Pumpe
noch einmal abtransportiert um sie dann mit heißem Wasser zu
übergießen. Als die Pumpe dann vom Eis befreit war, konnte es weiter
gehen, das Restwasser wurde abgepumpt.
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Leider
war dieser Bereich des Teiches noch so schlammig, das der Bagger dort
nicht hinfahren konnte, somit wurde beschlossen den Bereich um den
Einlass nicht weiter aus zu Baggern und ihn als Flachwasserzone zu
lassen. Mit dem Radbagger wurde derweil der Schlamm auf einen Tracktor
verladen, welcher uns incl. seiner Arbeitszeit von einem Bauern für den
Abtransport gespendet wurde.
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Da es
mittlerweile schon Mittag war, wurde es erst einmal Zeit für eine
Fesper, welche uns von einem Metzger aus dem Ort, welcher auch
Vereinsmitglied ist, gespendet wurde.
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Nun ging
es daran noch den Rest des Teiches vom Schlamm zu befreien, was auch
reibungslos klappte, so das die Baggerarbeiten noch an diesem Tag
abgeschlossen werden konnten.
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Der
Bagger konnte also wieder aus dem Teich heraus fahren und der Damm
geschlossen werden. Zu diesem Zweck hatten wir einige Steine besorgt,
welche mit dem Radlader heran gefahren wurden um so den Damm verdichten
zu können.
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Der Damm
wurde nun mit Eichenpfählen verstärkt und den Steinen verdichtet. Zum
Abschluß wurde noch der übrige Schlamm, welcher über den Damm gebaggert
wurde angeglichen.
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Nun ging
es an die Reinigungsarbeiten. Der neben dem Teich verlaufende Fußweg
war, durch den Radlader leider etwas in Mitleidenschaft gezogen worden
und so durfte ich mit unserem zweiten Vorsitzenden die Ehrenvolle
Aufgabe der Reinigung des Fußweges übernehmen.
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Alles in
allem waren wir auf jeden Fall froh, den Teich erst einmal vom Schlamm
befreit zu haben. Nun heißt es erst einmal warten, denn der Bagger muss
noch einmal anrücken um den an den Dämmen angelegten Schlamm noch etwas
hoch zu ziehen und zur Verstärkung und Befestigung der Dämme zu nutzen. Hierzu
wird der Teich noch eine Weile brach liegen und der Schlamm abtrocknen
müssen.

… to be continued …
Fischsterben, Die Geschichte eines Teiches Teil 1
Das Abfischen,
Die Geschichte eines Teiches Teil 2
Ihr habt ein paar
schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht
dazu.
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Erlebnisse rund um die Fischwaid
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