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Wobbler Teil 3: Führung der Wackler


 

Wobbler Teil 3

Führung der Wackler (Teil1)

 

Einige von Ihnen fischen Wobbler, indem sie diese eintönig einholen oder ab und zu einen Spinnstopp (Pause beim Einholen) einlegen. Aber wären da nicht die vielen unterschiedlichen Ausführungen der Wackler, wie floating (schwimmend), sinking (sinkend), suspending (schwebend) und deep dive (tief tauchend), die mit einer ganz eigenen Köderführung besser fangen.

Eine konstante Einholgeschindigkeit, ob langsam bei strömenden Wasser oder bis hin zum schnellen (speed spinning) Einkurbeln im Stillgewässer wie Häfen, Kanäle, … .

Das „Speed Spinning“ ist perfekt für das Angeln auf Rapfen in Häfen und Kanälen. Am Meer eine der besten Methoden für die Wolfsbarschangelei, wenn die Tide zu Stillstand gekommen ist.

Empfohlene Wobblertypen: suspending, floating.

 

Die Stop & Go Variante lässt auch beißfaule Räuber vehement zuschnappen. Oft kommen die Anbisse bei und nach den Pausen, wenn sich der Wobbler wieder in Bewegung setzt.

Schwimmende (floating) Wobbler tauchen bei der Stop-Phase in Richtung Wasseroberfläche, was einen zusätzlichen Reiz bietet.

Empfohlene Wobblertypen : suspending, floating.

 

Das Jerken bzw. Schlagen von schwebenden (suspending) Wobblern.

Zwischen dem Einholen mit kurzen Rutenschlägen den Wobbler mal ausbrechen lassen. Damit imitiert man einen Schwarmfisch, der den Anschluss an seinen Schwarm verloren hat und langsam panisch wird. Das unkontrollierte Ausbrechen des Wobblers beim Jerken (hartes Schlagen mit der Rutenspitze) lässt Räuber kaum unbeachtet.

Empfohlene Wobblertypen: suspending.

 

Das so genannte Bottemtapping (Bodenklopfen): Köderführung für tieflaufende, schwimmende Wobbler.

Dafür sollte der Wobbler tiefer laufen wie das Gewässer tief ist. D.h. einen Wobbler mit einer angegebenen Aktionstiefe von 4 m befördert man in einem Gewässer mit einer Wassertiefe von ca. 3m mit schnellen Kurbelumdrehungen in die Tiefe, bis man Kontakt mit dem Grund hat. Danach mit kurzem Rucken der Rutenspitze den Wobbler auf den Boden schlagen lassen. Bei sandigem Gewässergrund bilden sich kleine Staubwölkchen. Diese Köderführung weckt müde Räuber, die faul am Gewässergrund liegen.

Empfohlene Wobblertypen: deep dive (dd) floating.

 

Short jerks: kurze Rutenschläge aus dem Handgelenk lassen Stickbaits (floating) und Popper schwimmend auf und ab wippen. Was beim Popper das berühmte Pop-Geräusch erzeugt. Einige schwimmende Stickbaits brechen dabei auch nach links und rechts aus, die so genannte

„Walk the Dog“ Aktion, aber dazu mehr im nächsten Teil. 

 

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren. 

Rob

Team angelmagazin.com

www.wolfsbarsch.com

 

 

Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?

Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.

Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund um die Fischwaid
 

Kontakt: info@angelmagazin.com
 

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