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Der Wolfsbarsch


 

 

( Dicentrare labrax )

An der Südküste Britanniens, der felsigen Küste Frankreichs bis an Nordseeküste Dänemarks ist der Wolfsbarsch eine begehrte Beute von Fischern und Anglern.

Die Brandung bietet hier ein besonders anziehendes Jagdgebiet, für dieses maritime Mitglied der Barschfamilie.

Verbreitung:

Der Wolfsbarsch wird bei uns auch als See-oder Meerbarsch bezeichnet. Die Art ist eher im südlichen Teil Europas anzusiedeln genau wie die Meeräsche. Sein Verbreitungsgebiet ist hauptsächlich im Schwarzen Meer, dem Mittelmeer und die atlantischen Ausläufer wie der Golf von Biskaya und der englische Kanal.

Die Population erstreckt sich von Marokko über die Biskaya bis hin zu den Britischen Inseln.

Im Sommer ziehen einige Bestände bis hoch an die Norwegische Küste. Tromso im Norden und zum Öresund im Osten sind sie in geringerer Zahl

anzutreffen.

Da er jedoch die Wärme benötigt und auch im Brackwasser gut leben kann, findet man den Wolf der Meere genauso an vielen anderen Stellen. Auf den Britischen Inseln trägt ihn die Flut oft ein Stück die Flussläufe hoch.

Aussehen:

Mit seiner länglichen aber bulligen Körperform ähnelt der Wolfsbarsch einer silbernen Kreuzung zwischen Zander und Barsch. Er besitzt wie seine

Süsswasserverwante eine zwei getrennte Rückenflosse, die vordere mit Stachelstrahlen besetzt. Mit 8-9 Stachelstrahlen an den Rückenflossen eine an der Afterflosse und viele Ministachelen auf dem Kiemendeckel, ein wahrer Stachelritter.

Der Rücken ist blaugrau, die Seiten schimmern Silber und die Brust weiß. Die maximale Körpergröße beträgt etwa einen Meter mit einem Gewicht um die zehn Kilogramm. Sein Durchschnittsgewicht liegt aber eher bei drei bis sechs Kilo.

Fortpflanzung:

Der Seebarsch laicht im Mittelmeer vom späten Winter bis März. Bei den Britischen Inseln beginnt er mit der Eiablage in den Flussmündungen zwischen März und Juni.

Nahrung:

 Schon als Larve macht er seinen räuberischen Namen alle Ehre und erbeutet hauptsächlich Flohkrebse und tierisches Plankton. Im Kleinfischstadium sind es Rohrwürmer kleine Quallen und Garnelen.

Bei einer Größe von etwa 20 cm mutieren sie zu wahren Allesfressern. Was nicht frühzeitig die Flucht ergriffen hat, wird mit dem großen Maul gnadenlos eingesaugt. Ab 40cm besteht ihre Nahrung dann aus  Tintenfische, frisch gehäutete Krabben, Seeringel und Wattwürmer, jungen Makrelen, Sardinen, Sandaale..., alles was in der See kreucht und fleucht.

Angelarten:

Bootsangeln:

Naturköder:

Wattwurm, frischgehäutete Krabben, Makrelen und Sandaale

Kunstköder:

Pilker, Shads, und Softeels ( RedGill Eddystone,

Delta,... )

Brandungsangeln:

  Köder:

Watt-und Seeringelwurm, Fleisch von der Messermuschel und frisch gehäutet Krabben

Spinnangeln:

Köder:

Blinker, Shads, Twister, Softeels, Streamer, Wobbler.

Rob,

 

Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?

Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.

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