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Der Conger (lat.Conger
conger):
Der bis zu 2,50 m lange Meeraal lebt als
Einzelgänger.
Den Tag verbringt er in einer Wohnhöhle oder in
Felsspalten.
Wie eine Muräne schaut er nur mit dem
Vorderkörper aus seiner Behausung.
Mit der Dämmerung verlässt er diese, um während
der Nacht auf Jagd zu gehen.
Zum Laichen werden Tiefen von über 1.000 m Tiefe
zwischen Gibraltar und den Azoren angesteuert.
Auch im Mittelmeer existieren Laichplätze.
Nachdem der Laich abgelegt wurde sterben die
Tiere.
Mit der Strömung werden die bis 8 Millionen Eier
zu den Weideplätzen befördert.
Nach zwei Jahren hat der Jungaal eine Länge von
ca. 14 bis 16 cm.
Er ernährt sich von Tintenfischen, Krebsen und
Fischen.
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Einige
der besten Reviere weltweit für den riesigen
Meeraal liegen an der Ost,- und Südküste von
England. Hier hat man Super Aussichten einmal
mit dem kämpferischen Conger anzubändeln.
Speziell das Wrackangeln produziert jedes Jahr,
Conger in Rekordgrößen. Aber dazu später mehr.
Für das Brandungsangeln ist die beste Zeit ist
von April bis Dezember. Gerade im Spätherbst
gerät der Conger leicht in einen Freßrausch, er
spürt das er vor der kalten Zeit noch einige
Fettreserven zulegen muß. Nur in milden Wintern
bleiben die Fänge konstant über das ganze Jahr
gut. Für das Fischen vom Ufer sucht man sich am
besten Klippen oder andere steil abfallende
Uferbereiche, hier hat man die größten
Ansammlungen der Meeraale. Weitere gute Stellen,
findet man an Hafeneinfahrten und an Molen. Das
durchschnittliche Gewicht liegt bei 10-20 Pfd.
Es sind aber auch vom Ufer schon erheblich
größere Exemplare gefangen worden.Der
Rekordfisch wog 68 lbs, gefangen 1991 in
Plymouth.
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Es gilt
großer Köder = Großer Fisch. Eine Kombination
aus Tintenfisch und einem Makrelenfilet, als
Köder, ist sehr beliebt.Bei dieser Art des
Fischens kommen gewohnlich Ruten mit starkem
Rückgrat zum Einsatz, Wurfgewicht 150-250 gr.
kombiniert mit großen Stationär,- oder
Multirollen. Die Schnüre sollten mind. 30 besser
50 Pfd. Tragkraft haben. Bekommt man einen Biss,
sind die ersten Sekunden entscheidend über den
Erfolg. Mit maximalem Druck muß der Aal,
schnellstmöglich von seiner Behausung oder
anderen Hindernissen weggepumpt werden. Hat er
sich einmal festgesetzt, ist der Fisch in fast
allen Fällen verloren.
Die beste Beißzeit ist eindeutig die Nacht, und
nur wo man vom Ufer tiefes Wasser erreicht, hat
man auch tagsüber gute Chancen. Ruhige See ist
gewöhnlich besser zum Conger Fischen, aber
speziell nach heftigen Stürmen, wenn sich die
See langsam wieder beruhigt, werden
außergewöhnliche Fänge, was die Stückzahl und
auch die Größe betrifft, möglich. Zur sicheren
Landung benutzt man am besten ein Gaff, das man
an der dünnen Haut am Unterkiefer ansetzt.
Auch nach der Landung ist Vorsicht geboten.
Conger sind recht bissig! |
| Das
Bootsfischen ist der Schlüssel zu den großen
Aalen und speziell das Wrackfischen ermöglicht
Chancen auf Rekordfische. Dabei ist es egal ob
das Wrack in 30 oder 130 Metern Tiefe liegt, an
beiden Spots sind Fische über 150. möglich. Den
Congern in der Tiefe, sind die Wetterbedingungen
in der Regel egal. Wo es möglich ist, bringt
auch hier das Bootsangeln bei Nacht die besten
Ergebnisse, aber leider bieten die
Wetterbedingungen recht selten den geeigneten
Seegang um die nötige Sicherheit zu
gewährleisten. |
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Das
Wrackangeln erfordert bestes Gerät. Ruten
zwischen 50-80 lbs Tragkraft sind Standard
kombiniert mit einer Penn Senator 4/0 oder 6/0,
alternativ ein gleich grosses Modell der Daiwa
Sealine Serie. Schnüre von 50-60lbs, und
Mono-Vorfächer von 75 lbs Tragkraft sind normal.
Einer der besten Köder, ist eine Makrele, die
als Flatter-Fisch angeboten wird. Das heißt der
Köder wird in Längsrichtung, vom Schwanzende
her, beidseitig an der Hauptgräte entlang,
eingeschnitten, und die Gräte wird anschließend
entfernt. |
Das
Fischen auf Conger ist oft ein Wartespiel. Man
liegt vor Anker, die Köder sind herabgelassen
und Geduld ist angesagt.Man sollte nicht zu
häufig die Köder austauschen oder
kontrollieren.Die Geruchsfahne des Köders, wird
vom Aal sicher wahrgenommen, und es ist nur eine
Frage der Zeit, bis er sich seine Beute holt.
Die Bisse machen sich meistens durch leichte
Zupfer bemerkbar. Jetzt ein wenig Schnur
nachgeben. Sobald der Fisch die Leine energisch
spannt, kraftvoll den Anhieb setzen und mit
aller Kraft pullen und pumpen um den Conger aus
dem Wrack zu lösen.Niemals die Spannung
nachgeben, und immer die maximale Kraft der Rute
einsetzen.
Der Boots-Rekord, aus dem Jahr 1992, liegt bei
112 lbs. Berufsfischer haben bereits Fische von
220 bzw.250 lbs gefangen. |
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Die
Küste Englands hat aber auch noch weitere schöne
Fische zu bieten, Dorsch, Pollack, Rochen, Leng
und Wolfsbarsch sind auch in guten Größen zu
fangen. Und ein erfahrener Skipper wird jeden
zur passenden Zeit an die richtige Stelle
bringen. |
| Der
Skipper David Elliott fährt täglich mit seinem
Boot, der Ocean Warrior 2, die
unterschiedlichsten Wracks täglich an, und weiß
bestens wo die ergiebigsten Fanggründe liegen.
Sein Charter Service ist in Newhaven, gerade mal
90 min. Autofahrt von London entfernt.
http://www.oceanwarrior2.com
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www.angelmagazin.com
Ihr habt ein
paar schöne Fotos gemacht?
Dann
schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.
Wir
veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund um
die Fischwaid
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