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Irische Träume
Redet man heute über Hechtangeln, so kommt man
diesbezüglich an einem Land nicht vorbei. Und
zwar an Irland.
Noch heute gilt Irland in Sachen Hechtangeln als
eine Topadresse in Europa. Und dies völlig
zurecht. Irland verfügt über unzählige Gewässer
in den verschiedensten Regionen mit einem
überdurchschnittlichem Potenzial an Hechten.
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Wer kennt sie
nicht, die legendären Seen Lough Mask, Lough
Corrib oder Lough Dergh. Sind dies jedoch eher
gigantische Wasserflächen die zeitweise eine
Angelei auf die gefleckten Räuber recht
schwierig gestalten, kann Irland aber auch mit
einer Großzahl an Seen mittlerer Größe
aufwarten. Die Vielfalt ist einfach
beeindruckend. Solche Gewässer findet man z.B.
in den Lakelands in den Co. Cavan, Monaghan
sowie im Co. Clare. Angeln hat in Irland eine
lange Tradition. Jedoch ist der erklärte
Zielfisch der Iren nicht unbedingt der Hecht.
Hier hat das Angeln auf Lachs und Browntrout
oberste Priorität. |
Zwar
gibt es mittlerweile schon spezielle
Raubfischgruppen die sich der Hechtangelei
verschrieben haben, jedoch ist dies eine
wirklich kleine Anzahl. Aus diesem Grunde ist
der Hecht in erste Linie Zielfisch für den
Angeltourismus aus Deutschland und anderen
Ländern. Hechtangler aus allen Herren Ländern
können hier zum Teil noch paradiesische Zustände
vorfinden.
Dies war jedoch nicht immer so. In den Anfängen
waren die Gewässer in Irland nicht gerade
Nahrungsreich. Erst mit der Weiterentwicklung
der Landwirtschaft, kamen durch Düngung
Nährstoffe in die Gewässer. Durch diesen
Nährstoffeintrag entwickelte sich ein starker
Bewuchs an Wasserpflanzen. Dies kam dem Hecht in
seiner Entwicklung natürlich sehr entgegen. Da
in den Irischen Seen ebenfalls große Mengen an
Futterfischen vorkommen, konnte sich so über
viele Jahre hinweg ein ausgezeichneter Bestand
an Hechten entwickeln.
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Aber ziehen sie
bitte keine voreiligen Schlüsse. Auch hier
werden ihnen die Fische nicht von alleine in den
Kescher springen. Doch sind die Möglichkeiten
für erstklassiges Angeln unvergleichlich gut.
Die Region im Co. Monaghan kann mit einer
Vielzahl an Gewässern aufwarten, die allesamt
erstklassiges Hechtangeln garantieren. Hier
findet man im Umkreis von 30 km etwa 20
verschiedene Seen. Anglerherz was willst du
mehr?
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Natürliche Gewässer
Kommt man an einen typischen Irischen See in den
Lakelands, so wird man von der Natürlichkeit der
Gewässers überrascht sein. Meist sind solche
Seen von breiten Schilfgürteln umgeben.. Ich
kenne Gewässer die sich ohne Boot überhaupt
nicht befischen lassen. Schaut man nun genauer
ins Wasser, so entdeckt man das blühende Leben.
Diese Gewässer sind meist so Nährstoffreich, das
es nicht überrascht hier einen solch reichen
Fischbestand vorzufinden.
Genauer gesagt findet man hier zweierlei Arten
von Seen. Zum einen die oben erwähnten Gewässer
mit breiten Schilfgürteln und meist
Whiskybraunen Wasser. Diese Gewässer sind in der
Regel nicht ganz so tief und besitzen eine meist
weiche Bodenstruktur, die sehr torfhaltig ist.
Diese Gewässer haben einen enormen Bestand and
Friedfischen, wodurch sich auch das Angeln auf
kapitale Brassen, Schleien und Rotaugen sehr
interessant gestalten kann. Das natürlich der
Hecht hier ebenfalls bestens gedeiht, versteht
sich von selbst.
Ferner gibt es dann noch Seen deren
Bodenstruktur eher als hart bezeichnet werden
darf. Der Boden hat meist einen felsigen
Untergrund. Auch sind die Tiefenstrukturen in
diesen Seen sehr unterschiedlich. Auf eine Tiefe
von zwei Metern erfolgt urplötzlich eine
abfallende Kante, die bis auf 15 Metern Tiefe
abfallen kann. Das Wasser ist hier auch meist
etwas klarer und der Friedfischbestand nicht
ganz so groß. Hier regieren Barsche, Hechte und
Aale. In diesen Seen kommen Hechte in
Beeindruckenden Größen vor. Sie sehen, die
Angelei ist hier sehr abwechslungsreich was den
Bestand an Fischen und die Auswahl der Gewässer
betrifft.
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Kunst oder Natur ?
Während in Großbritannien und Irland mehr das
Traditionelle Fischen mit dem Köderfisch
angesagt ist, gewinnt das Kunstköderfischen in
Deutschland immer mehr Anhänger.
Sollten sie einmal nach Irland kommen, kann ich
ihnen diese Art der Angelei wärmstens ans Herz
legen. Geschleppt oder geworfen sind Kunstköder
an manchen Tagen einfach nicht zu schlagen. In
den letzten Jahren hat sich das
Kunstköderfischen rasend schnell entwickelt. Ich
denke da vor allem an das Jerken und Twitchen.
Vorteil der Kunstköderangelei ist ganz klar das
man flexibel ist. So kann man meist schleppen um
ein Gewässer kennen zu lernen. Hat man einmal
einen Spot gefunden, so kann dieser gezielt
abgesponnen werden. Sollte es sich bei dem Spot
auch noch um ein ausgedehntes Krautfeld handeln,
können hier auch noch entsprechend der Situation
die richtigen Köder gewählt werden.
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Catch
and release
Seit einiger Zeit besitzt der Hecht in Irland
eine besondere Schonung. Zuviel Entnahme hat an
manchen Gewässern in der Vergangenheit zu einer
Schädigung des Bestandes geführt. Die Irish –Fishingboard
achtet mittlerweile sehr genau darauf, das
Entnahmebeschränkungen eingehalten werden. Und
das ist gut so. Wir vom
Guiding-Service-Düsseldorf setzen unsere Fische
ausnahmslos zurück.
Sofern überhaupt noch möglich, hoffe ich ein
wenig Ihr Interesse an Irland geweckt zu haben.
Vielleicht sehen wir uns ja einmal in diesem
wunderschönen Land und können uns dann bei einem
Pint Guiness über einen erfolgreichen Angeltag
erfreuen.
Herzlichst
Volker Terhorst
Guiding-Service-Düsseldorf@web.de
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| Meinen herzlichen
Dank an Volker, der uns diesen informativen
Bericht samt Fotos zugeschickt hat.
Copyright des
Berichts und der Fotos Volker Terhorst
http://www.irland-profifishing.de/ |
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Ein Bericht von Reiner
Copyright:
www.dreamlake-fishing.com
Ihr habt ein
paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt
doch einen kleinen Bericht dazu.
Wir
veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund um die Fischwaid
Kontakt:
info@angelmagazin.com
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