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Übersäht mit kleineren und Größeren
Inseln entstand dieses Gewässer durch Torf
und Sandabbau. Heute ist es ein wahres
Labyrinth aus Inseln, zwischen denen es sich
hervorragend angeln lässt. Das Bild des
Gewässers sieht folgendermaßen aus. Es
besteht aus einem großen Hauptsee welcher
tiefen bis zu 45 Metern aufweist. Um diesen
Hauptsee herum befinden sich die sogenannten
Fahrten, die mit Inseln durchzogen sind. |
Diese Fahrten sind in der Regel mit max. 4 Metern
recht flach. Genau auf diese Fahrten konzentriert
sich die Fischerei auf der Jagd nach unseren
beschuppten Freunden. Machen sie sich keine Gedanken
welche Fahrt sie befischen und auf welcher Insel sie
ihr Camp aufschlagen.
Fische sind hier
allgegenwärtig. Weitere Vorteile dieses
Gewässers sind das sie jederzeit mit einem
Boot die verschiedenen Inseln anfahren
können und sich so ein bevorzugtes Plätzchen
aussuchen können. Sie haben kein eigenes
Boot? Kein Problem. In Vinkeveen direkt
neben dem Fremdenverkehrsbüro gibt es einen
Bootsverleih. So sind sie in der Lage, sich
zuerst die Angelpapiere und direkt nebenan
ein Boot zu besorgen. Bedenken sie jedoch,
das beide Stellen Montags geschlossen sind.
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So, Papiere sind vorhanden und sie sitzen im
Boot? Dann werde ich ihnen nun etwas über die
Fischerei und die Richtige Taktik erzählen mit der
sie sicher zum Erfolg kommen werden.
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Sie haben sich eine schöne Fahrt
ausgesucht und sitzen schön auf ihrem Platz.
Da die Fahrten in der Regel zwischen 10 und
40 Metern breit sind ist also kein
Distanzfischen nötig. Suchen sie sich eine
Fahrt aus deren Ufer auf der einen Seite gut
zum sitzen ist, aber auf der
gegenüberliegenden Seite sollte das Ufer
wild bewachsen sein. Im Idealfall reicht der
Uferbewuchs bis ins Wasser. Es gibt solche
Stellen zuhauf. |
Nun fischen wir unsere Köder am
gegenüberliegenden Ufer. Dieses hat ja wie gesagt
Bewuchs bis ins Wasser hinein. Dort wo das meist
recht steile Ufer in den Boden übergeht müssen
unsere Köder hin. In der Regel sollten sie nicht
mehr als in 3 Metern Entfernung zum
gegenüberliegenden Ufer fischen. Bedenken sie dabei,
das ihre Rutenspitzen dabei abgesenkt sind. Es gibt
teilweise starken Bootsverkehr auf dem See. Und wenn
ein Boot über ihre Leine fährt, sollte diese
Abgesenkt sein. Wenn die Rutenspitzen sich etwa zehn
Zentimeter unter der Oberfläche befinden, sind sie
sich auch bei großen Booten auf der sicheren Seite.
Als Köder haben sich natürlich auch hier Boilies
bewährt
| Aber Achtung! Füttern sie keine
gigantischen Mengen. Es hat sich sehr
bewährt pro Rute zwei bis drei Hände Futter
zu verwenden. Das Futter sollte aus einem
Mix von Pellets, Hanf und einigen Boilis
bestehen. Verteilen sie das Futter auf rund
2 qm. Da Karpfen fischen keine komplizierte
Sache ist, - auch wenn andere uns das immer
wieder weismachen wollen - , fischen wir
einfache Boltrigs. |
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Der Boilie am Haken darf gerne auftreibend
gefischt werden. Der Grund des Gewässers ist oft
recht weich, was an dem hohen Torfbestand des Bodens
liegt. Des weiteren haben sich Köder bewährt, welche
auf Fischaromen aufgebaut sind. Zumindest in der
wärmeren Jahreszeit. Da der See recht Nahrungsreich
ist, brauchen wir also einen Köder der auf Grund
seiner Zusammensetzung sehr natürlich ist. Fisch,
Muschel und Krebsbestandteile sollten also den
Hauptteil unseres Köder beinhalten. Ich möchte noch
etwas zum Angelplatz erwähnen. Sie können
selbstverständlich diverse Brollys aufbauen. Streng
genommen sind richtige Zelte verboten. Diese werden
aber meistens Geduldet
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Achten sie jedoch darauf, das ihr Platz
gepflegt aussieht. Und nicht als hätte
gerade eine Bombe eingeschlagen. Und keine
offenen Feuer unsw. Dann werden sie in der
Regel keine Probleme mit Fischereiaufsehern
oder der Polizei bekommen. Fast hätte ich es
vergessen. Es gibt im See gigantische
Brassen, Schleien und andere Friedfische |
Es wird sich nicht vermeiden lassen, auch einmal
den ein oder anderen Brassen auf unsere Köder zu
fangen. Aber wenn sie es mit der Futtermenge nicht
übertreiben werden sie auch damit keine wirklichen
Probleme haben.
Machen sie aus der Not eine Tugend. Ich habe immer
noch eine Feederrute dabei. Damit fange ich dann
zwischendurch noch schöne Brassen und Rotaugen. Und
das ist doch nun wirklich nicht schlimm, oder ?
Ich wünsche ihnen also viel Glück, wenn sie es dort
einmal auf Karpfen probieren. Es lohnt sich.
Ein Bericht von Volker Terhorst
www.irland-profifishing.de
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