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Für mich ist der
Zander der absolute Raubfisch hier bei uns,
alleine schon wegen des Körpers und des Mauls.
Er ist ein Jäger, der seine Beute mit genauer
Präzision jagt, gezielt und sauber. Im Gegensatz
zu anderen jagt er gerne in einer Gruppe, aber
darüber streiten sich noch die Experten. Zander
würden nur auf Jagd gehen, wenn sie hungrig
seien sagen die Experten, ich würde behaupten,
auch weil sie einfach nur neugierig sind und
immer Hunger haben, aber das würde ich eher den
kleineren Zandern zutrauen, Die Grossen jagen
dann eher alleine !Ich glaube, der Schüssel des
Erfolges um diesen Fisch zu fangen ist es, die
Fresszeiten zu kennen. Die Fresszeiten sind
stark durch das Wetter beeinflusst. Ich liebe
das Angeln auf diesen Räuber im Herbst und fange
dort eigentlich erst richtig an mit der Jagd auf
den Zander. Schaut euch mal die gefangenen
Zander in den früheren Jahreszeiten an. Die
meisten haben einen schlanken Körper und nichts
auf den Rippen, aber ab Oktober werden sie
richtig dick und rund. Ab Herbst ist dann das
Ziel der Zander so viele Jungfische wie möglich
zu erwischen. Man nennt ihn auch die
„Wasserpolizei“ weil sie dann unter den kranken
und verletzten Fischen aufräumen, die sonst
verenden würden. Wie bekannt ist wachsen die
Zander in den ersten Jahren ihres Lebens sehr
schnell ab und haben deswegen einen riesigen
Hunger. Der Zander kann sehr alt werden, etwa 20
Jahre.
Dämmern
muss es
Bei Dunkelheit
oder wenig Licht sind die Beutefische nahezu
blind und suchen Schutz in allen möglichen
Verstecken, viele erleben den Sonnenaufgang aber
trotzdem nicht. Am liebsten gehe ich etwa 2
Stunden vor dem Sonnenuntergang, und in den
ersten Nachtstunden auf Zanderjagd. Ich habe
aber auch schon gehört, dass sie am frühen
Morgen raublustig werden. Im Winter rauben die
Zander in der Mittagszeit wenn sich das Wasser
leicht erwärmt ( trifft auch auf alle anderen
Räuber zu
), und im Sommer rauben die kleineren Zander
aktiv und die großen Brocken verharren beim den
Futterfischen in den tiefen Löchern und
schnappen sich das was ihnen zu nahe kommt. Ein
wichtiger Punkt ist die Klarheit des Wassers.
Bei trübem Wasser können sich die Zander
ebenfalls auf ihre Sinne verlassen, und dann
frisst er auch tagsüber.
Zander lieben fast alles wo sie sich verstecken
können, Bäume, dicke Steine, Bootstege, Pflöcke,
versunkene Gegenstände sind immer interessant.
Dorthin sollte man ein paar Würfe wagen. Zander
brauchen Deckung, um erfolgreich rauben zu
können. Seine Zeichnung auf dem Körper passt
sich nahtlos an den Hintergrund an. Seine
Streifen sind zwischen Geäst und Gehölz eine
optimale Tarnung. Aber mit dem hohen Alter
verlieren sie Ihr Streifenmuster, wie uns die
Haare ausfallen.
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Spinnen mit
leichten Gerät
Den meisten
Spaß bekommt man beim Zanderangeln mit
leichter Rute und leichtem Geschirr. Obwohl
ich gerne auf Zander gehe, ist er ein sehr
schwacher Kämpfer, also in dieser Richtung
bin ich etwas enttäuscht, deswegen mit
leichtem Zeug. Besonders gerne benutze ich
Gummifische aller Art, z.B. Shads, Twister,
aber auch eine Menge an Wobblern gehören in
mein Programm.
Diese habe ich in verschiedenen Formen und
Farben und Gewichten immer dabei.

Gruß Achim (
Velojupp ) und Rob
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