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Am letzten Samstag
zogen Jürgen(Salmpeter)und ich(Supplysandy)aus,um
den Zandern
das Fürchten zu
lehren!!!
Schon bevor es hell
wurde,waren wir am Wasser in Gennep.

Vom Bootsteg
aus,führt ein Kanal bis zum Hauptwasser.
Das Hauptgewässer
ist ein großes Hafenbecken,welches wiederum mit der
Maas verbunden ist.
Wir wollten heute
einmal gezielt vertikal mit Shads auf Zander
fischen.
Mit dem Echolot
suchte wir Stellen die mehr als 12 Meter tief waren.
Wir wußten noch vom
letzte Jahr,daß die Zander bei Kälte sehr tief
stehen!
Doch leider hatte das
Echolot von Jürgen wohl einen Kälteschock bekommen,denn
es ließ sich nur die Wassertiefe,aber nicht die
Bodenstruktur erkennen.
Also blieb uns nur
die Möglichkeit,uns an alten Landmarken zu
orientieren.Keine guten Voraussetzungen auf dem
großen Gewässer,weil die Scharkante dort nicht
gleichmäßig verlaufen.Trotz allem Übel bestückten
wir unsere Ruten mit 10cm Shads und fingen an zu
fischen.Nach ca.einer halben Stunde bekam ich den
ersten Biss,und konnte einen untermaßigen Zander
landen.
Jürgen bekam leider
nur einige Fehlbisse,was ich darauf zurückführe,daß
er zu sehr damit beschäftigt war,das Boot
einigermaßen auf kurs zu halten! Trotz aller Mühe
bekamen wir keine Bisse mehr.Wie man richtig
vertikal angelt,zeigten uns dann 2 holländische
Zanderexperten,die öfters dort fischen,und aus
Fachzeitschriften bekannt sind!
Die beiden
Sportsfreunde in ihrem super ausgerüsteten
amerikanischen Baasboot demonstrieten Eindrucksvoll
die hohe Schule des Vertikalfischens!In nur 3
Stunden fingen sie ca.30 Zander.Bei jedem Blick auf
die zwei hatte einer von ihnen einen Zander an der
Angel!!Leider ließen sie uns keinen Einblick auf
ihre Köder,sie drehten sich jedesmal zum Abködern
von uns weg.Das man auch bei kalten Temperaturen mit
dem Belly Boat erfolgreich sein kann zeigte uns ein
anderer Angelfreund.Wie sich nachher bei einem
Gespräch herraustellte,war er ein echtes
Nordlicht,der häufig zum Fischen nach Holland
anreist.
Nachdem dann auch
noch ein niederländischer Schuberkapitän versuchte
uns zu versenken,indem er ohne Signal mit hoher
Geschwindigkeit in das Hafenbecken einfuhr(es war
echt knapp)beschlossen wir den zwar nicht
erfolgreichen,aber lehrreichen Angeltag zu
beenden.Frei nach dem Motto:"Jeder Tag ist ein
Angeltag,aber nicht jeder Tag ist ein
Fangtag!",werden wir bald wieder auf die Jagd nach
den Zandern dort am Wasser sein!! Mit einem "Petry
Heil" grüßt Klaus Vogel
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