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Uptide-angeln auf der Oosterschelde und Nordsee |
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Wieder ging
es mit ein
paar Jungs
(Roger,
Andreas,
Zappel,
Kosta,
IchkenneRob
und mir ,
Velojupp) in
Richtung
Zeeland (
Niederlande
) zur Küste.
Es sollte
eine ganz
besondere
Tour werden,
wir
brauchten
keine Ruten
und Zubehör
mitschleppen
( Alles war
vor Ort ).
Die
Wettervorhersagen
für diese
Angeltour
waren nicht
grade rosig.
Windstärke
5-6 bft. und
Regen waren
die
Hiobsbotschaften,
aber es
sollte alles
anders
kommen. Dort
angekommen,
betrachten
einige von
erst einmal
die
gemütliche
Hotelanlage.
Nachdem wir
unsere
Appartements
bezogen
hatten ,
wurden die
350km lange
Anreise mit
Wasser und
Seife
bekämpft.
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Später
erfuhren wir
in einem
Gespräch mit
Wieger
Spaapen (
Hotelbesitzer
und
Booteigner )
dass die
Aussichten
nicht so
toll seinen
(Sturm,
Regen, ...
).Raus
auf die
Nordsee
würde nicht
klappen,
also konnten
wir nur auf
die
Oosterschelde
angeln. Aber
auch dort
könne man
eine Menge
an
Fischarten
fangen, wie
Kliesche,
Seezunge,
Butt,
Wittling,
Dorsch und
mit sehr
viel Glück
auch
Wolfsbarsch.
Mit diesen
Neuigkeiten
sind wir
dann in
einem
gemütlichen
Restaurant
eingekehrt
um die
Löcher im
Magen zu
füllen und
einander ein
bisschen
näher kennen
zu lernen.
Später
merkte man,
dass die
Jungs doch
sehr gut
zusammen
passen (man
kannte sich
ja nur über
das Forum)
und der
Abend wurde
sehr lustig
aber auch
seeeeehr
lang |
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Der Abend
wurde zu
später
Stunde noch
mit einigen
Kaltgetränken
im
Appartement
abgerundet ,
bis kurz vor
Morgengrauen
der letzte
ins Bett
viel.
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Um 6.00 Uhr
morgens
wurde die
kurze
Nachtruhe
vom Klingeln
der Wecker
abrupt
beendet.
Ab zum
Frühstück.
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Bei leckerem
Ei mit Speck
und einigen
Tassen
Kaffee
erzählte uns
der Wieger ,
dass unsere
Chancen doch
ganz gut
stehen ( der
Wind hatte
gedreht )
und wir ab
Mittag auf
die Nordsee
können. Um
8.00 ging es
dann los,
die
wetterfeste
Kleidung
gepackt und
auf nach
Neeltje Jans
, wo das
Boot vor
Anker lag.
Dort
angekommen
enterten wir
sofort die "
My favorite
Lady II "
und bekamen
von Wieger
Spaapen
unser
Angelgerät ,
bestehend
aus einer 3m
langen 10lbs
Bootsrute,
kräftiger
Meersrolle
und
Montagen.
Die
bestückten
wir gleich
bei der
Ausfahrt mit
Ködern, denn
alle konnten
es kaum
erwarten ,
leckeren
Meersfisch
an die Haken
zu bekommen. |
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Wir erfuhren
dann , was
unser
Skipper (Wieger
Spaapens)
alles vor
hatte, wir
waren
gespannt. Am
ersten
Angelplatz
angekommen
erklärte er
uns wie wir
fischen
mussten:
Weit gegen
die Strömung
( in
Richtung
Anker )
werfen und
mit einem
riesigen
Schnurbogen
etwa 40-50m
die Montage
mittels
Krallenbeil
auf Grund
legen und
nach einer
Viertelstunde
wieder
einholen. |
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Gesagt
getan, kurze
Zeit
zappelten
auch die
ersten
Fische am
Haken.
Kleine
Wittlinge,
Seezungen
und
Klieschen
waren die
Beute, bis
Kosta mit
krummer Rute
rief: " Ich
hab einen,
der ist
größer!" Und
was kam aus
der Tiefe?
Ein
Wolfsbarsch
von knapp
60cm hatte
sich den
Wattwurm
geschnappt.
Man konnte
die Freude
vom Kosta
und dem
Skipper
durch
Jubelschreie
nicht über
hören!!
In
Windeseile
war der
Kescher
zusammengebaut
und Wieger
rief zum
Kosta:"
nicht aus
dem Wasser
haben,
benutz das
Netz sonst
ist er Wech"! |
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Als der
fantastische
Fang an Bord
war, konnte
Kosta seine
Freude nicht
mehr
zurückhalten:
"Ist der
nicht super
?" grinste
er. |
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Nach diesem
tollen Fang
ließen sich
nur noch
untermassige
Wittlinge
zum Anbiss
überreden.
Ankerplatzwechsel
war
angesagt,
aber auch
dort das
gleiche
Bild, bis
auf eine
Flunder
konnten wir
nur
Miniwittlinge
an den Haken
locken. Da
der Wind ein
wenig
abflaute ,
wurde es
Zeit , das
Boot in
Richtung
Schleuse zu
steuern, auf
zur Nordsee.
Die Freude
war groß ,
weil dort
große Fische
erwartet
wurden. Kaum
waren wir
aus dem
Schutz der
Mole ,
merkten wir
dass es auf
See etwas
rauer
zugeht, wo
anfangs bei
einigen die
Standfestigkeit
Probleme
bereitete.
Nun gut, das
Boot lag
wieder vor
Anker und
die Montagen
waren am
Meeresgrund
platziert.
Nach einiger
Zeit merkten
wir , dass
das mit den
Bissen heute
nicht so der
Renner ist.
Also alle
Mann die
Ruten raus
und auf zu
einem neuen
Angelplatz.
So der Plan,
doch kaum
waren die
ersten
Montagen an
der
Wasseroberfläche,
zappelten an
fast jeder
Rute maßige
Dorsche. Wie
aus einem
Mund
beschlossen
alle: " Wir
bleiben! "
und
beköderten
unsere
Montagen
erneut.
Aufgrund der
starken
Strömung und
dem riesigen
Schnurbogen
erkannte man
die Bisse
nur sehr
schlecht.
Nach einigen
Dorschfängen
und
fortgeschrittener
Zeit sollte
es mit einem
letzten
Ankerstopp
wieder
Richtung
Hafen gehen. |
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An diesem
letzten
Angelplatz
sollte eine
Überraschung
auf uns
warten . Zum
Abschluss
eines jeden
Bootstörns ,
wird als
I-Tüpfelchen
auf Glatthai
gefischt !
In der Nähe
der
Absperrung
zu den
Fluttoren
der
Oosterschelde,
einer lange
Kette an der
Bojen
befestigt
sind, ging
der Anker
wieder in
die Tiefe.
Kaum waren
die ersten
Montagen
wieder in
Grundnähe
kam das
Kommando vom
Kapitän:"
Ruten aus
dem Wasser
!", denn der
Anker hatte
sich gelöst
und wir
drifteten
ziemlich
schnell in
Richtung
Absperrung,
was
lebensgefährlich
werden kann.
Nachdem er
das Boot
wieder
umgesetzt
hatte wurde
weiter
gefischt,
aber mit
einem Auge
immer auf
das GPS
gerichtet!
Glücklicherweise
schien der
Anker
am Grund
Halt
gefunden zu
haben.
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Nur
das
Angelglück
blieb
aus
. An
den
Montagen
zappelten
nur
kleine
Franzosendorsche
oder
die
Mundschnur
fehlte
komplett.
Mit
einen
Augenzwinkern
kommentierte
Wieger
den
Verlust:
"das
waren
Haie
mit
großen
Scheren
".
Na
ja,
dann
dürfen
die
Glatthaie
bis
zum
nächste
Mal
noch
ihre
Bahnen
ziehen.
Kurz
vor
Sonnenuntergang
wollten
wir
den
schönen
Angeltag
mit
vielen
neuen
Erfahrungen
beschließen
und
zum
Hafen
zurückkehren.
Doch
plötzlich
ging
es
nicht
mehr
vor
und
zurück
!
Der
Anker
saß
fest.
Jeder
versuchte
ihn
von
Hand
zu
lösen
,
das
misslang
jedoch
.
Auch
der
starke
Schiffsdiesel
konnte
da
nicht
helfen.
Da
half
nur
eins
die
Ankerleine
musste
gekappt
werden
, um
noch
vor
Sonnenuntergang
in
den
Hafen
zu
gelangen. |
Was
dem Kapitän
Wieger
Spaapens gar
nicht
schmeckte ,
denn er
hatte am
nächsten Tag
ein
Radioteam an
Bord , die
von dort aus
eine Sendung
machen
wollten.
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Aber
ohne
Anker
wird
das
nichts.
Also,
woher
so
schnell
einen
neuen
bekommen?
Ich
glaube,
ihm
fiel
schon
jemand
ein,
die
Jungs
in
Zeeland
halten
ja
echt
zusammen
wenn
Not
am
Mann
ist.
Am
Hafen
verabschiedeten
wir
uns
noch
vom
Wieger,
der
entschuldigte
sich
noch
bei
uns
da
wir
ja
nicht
soviel
gefangen
haben
wie
erhofft,
aber
so
ist
es
halt
beim
angeln,
nicht
jeder
Angeltag
ist
auch
ein
Fischtag. |
Er bot uns
noch an ,
eine Nacht
länger zu
bleiben ,
Kostenlos !
Um nicht in
später Nacht
noch nach
Hause fahren
zu müssen .
( Eine super
Geste, aber
alle wollten
den Sonntag
Zuhause
verbringen.)
Nach dem
Aufteilen
unsere Beute
fuhren wir
wieder
zurück ins
Hotel , um
uns vor der
langen
Rückreise
noch ein
bisschen
auszuruhen
.Nach drei
Stunden
Autofahrt
waren alle
der Meinung,
dass sich
diese Tour
einmal
wieder
gelohnt hat
und man
einiges über
die
Bootsangelei
an der
niederländischen
Küste
erfahren
konnte. Das
wird
sicherlich
noch einmal
wiederholt,
nur mit mehr
Fisch!
Es grüßt die
Angelgemeinschaft
Vielen Dank
auch an
Wieger
Spaapen (
www.angeln-in-holland.de
)
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Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.
Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund
um die Fischwaid
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