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Die
Bachforelle - Fischdatenblatt |
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Verbreitung / Lebensraum: |
Bachforellen sind in ganz
Europa sowie Kleinasien verbreitet. In
außereuropäischen Gebieten wie Nordamerika,
Indien, Australien, Neuseeland und
Nordafrika wurden sie auch eingebürgert. Die
Lebensräume sind sauerstoffreiche, kühle und
kiesgründige Flüsse und Bäche sowie höher
gelegene Talsperren und Seen anliegend mit
Fließgewässern. Sie ist Leitfisch nach ihrer
benannten Forellenregion (Gebirgsbäche). Sie
bevorzugt eine hohe Wasserqualität.
Offiziell gilt sie in Bayern als potentiell
gefährdete Art.
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Verhalten:
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Bachforellen sind
standorttreue Fische, die in ihrem Gebiet
Revierverhalten zeigen. Sie verlassen ihr
Revier nur zur Laichzeit, kehren aber zu
ihrem Ort zurück. Kapitale Forellen
bevorzugen großräumige Standorte mit
Tiefenwasser, heranwachsende Forellen sitzen
eher in Flachwasserzonen. Deshalb trifft man
auch große Forellen in Barben- und
Äschenregionen an.
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Wachstum / Alter: |
Forellen wachsen
unterschiedlich schnell ab. Das ist abhängig
von Nahrung, der Bestandsdichte und der
Wassertemperatur. In größeren Stromgebieten
werden sie meist nur bis 25cm groß. In
nahrungsarmen Gebieten ist das Wachstum noch
geringer. In nahrungsreichen Gebieten werden
sie bis zu 40cm groß. Das Höchstalter der
Forelle liegt bei 10 – 15 Jahren. |
Fortpflanzung:
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Bachforellen laichen im
Winter. Die Laichzeit ist von Oktober bis
Januar und ist abhängig von den Temperaturen
im Wasser. Die Forelle wird meist mit zwei
bis drei Jahren laichreif. Ältere Männchen
erkennt man an ihrem Laichreifen am
Unterkiefer. Zur Laichzeit sind die Fische
nicht so scheu wie sonst. Zum Laichen ziehen
sie flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Die
Laichplätze liegen in Nebenbächen. Der
Rogner legt 150 – 2.500 Eier ab. Die
Einwicklung dauert 90 bis 100 Tage. Die
Larven sterben auf natürliche Weise bis auf
5 % ab. Der Rest der Fische ist dann noch
seinen natürlichen Feinden ausgesetzt. |
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Ernährung: |
Die Erstnahrung der
Forellen sind kleine Insektenlarven und
Bachflohkrebse, sowie Aufwuchsorganismen.
Die erwachsenen Forellen sind sowohl
Kleintierfresser, als auch aggressive
Raubfische. Die wichtigsten Nährtiere sind
aber Bachflohkrebse, Eintagsfliegen, Mücken,
Würmer usw. |
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