
Verbreitung /
Lebensraum:
Das Rotauge kommt in
ganz Europa vor. Die Heimat geht vom Norden bis über
den Polarkreis hinaus. Man findet das Rotauge in
1.700m hohen Bergseen, sowie auch in Brackwassern
der Ost- und Nordsee. Sie haben keinen bevorzugten
Lebensraum, da sie sowohl in fließenden, als auch
stehenden Gewässern vorkommen.
Verhalten:
Rotaugen sind
Schwarmfische. Sie halten sich in pflanzenreichen,
ufernahen Gebieten auf. In größeren Seen findet man
sie auch in Freiwasserzonen. In Gebieten der Ostsee
und im Schwarzen Meer bilden sie regelrechte
Wanderformen aus, die jedes Jahr zum Überwintern und
Laichen in die Flüsse ziehen.
Wachstum /
Alter:
In nahrungsreichen
Seen können die Rotaugen bis zu 40cm lang werden.
Größen von 55cm sind selten. Bei einem hohen Bestand
und wenig Nahrung erreichen sie nicht selten nur bis
zu 15cm. Rotaugen sind unempfindlich gegen
Wasserverunreinigung. Sie breiten sich sehr schnell
aus.
Fortpflanzung:
Die Leichzeit ist
zwischen April und Mai. Zu großen Schwärmen
zusammengeschlossen, beginnen die Rotaugen ihr
Leichspiel. Die Laichplätze sind Pflanzenreich und
Ufernah. Das Weibchen legt ca. 50000-100000 Eier ab.
Nach vier bis zehn Tagen schlüpfen die Larven.
Ernährung: Die
Jungfische ernähren sich von Planktonkrebschen.
Erwachsene Rotaugen bevorzugen wirbellose
Kleintiere. Ansonsten ernähren sie sich von
Wasserpflanzen und tierischen Plankton.
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