
Nun, ich
wollte euch mal einen Raubfisch vorstellen,
der in unseren Gewässern sehr beliebt ist
und auch sehr zahlreich bei uns vorkommt.
Heute ist der
Zander in ganz Europa vertreten, das war
nicht immer so. Erst durch Besatzmaßnahmen
ist er hier bei uns heimisch geworden.
Früher gab es ihn nur in Ländern wie
Schweden, Finnland, Russland bis zum
Kaspischen Meer. Man nennt ihn auch
Havelzander, weil er aus dem Brandenburger
Bereich zu uns rüber kam.
Merkmale
dieses Fisches
Zander (Lucioperca)
oder Hechtbarsch, Schindel und Nagemaul
nennt man ihn. Dann gibt es noch den
Wolgazander ( Steinschill )- ( Stizostedion
volgenssi )
Der
Lebensraum:
Der Zander kommt in großen Fließgewässern
und Seen vor (Barben-, Brassenregion,
Freiwasser). Er liebt planktontrübes und
eutrophes ( nährstoffreiches) Wasser(
Wenn die Pflanzen absterben, werden sie von
Mikroorganismen (Bakterien und Pilzen)
zersetzt, die in ihre Bausteine zerlegt
werden. Dieser mikrobielle Abbau verbraucht
Sauerstoff.)
. Der
Gewässergrund sollte steinig oder kieshaltig
sein. Er ist ein Fisch, der gerne bei
Dämmerung oder bei Nacht aktiv wird. Aber
auch am Tage kann man ihm nachstellen.
Zander gehören zu den barschartigen Fischen.
Die Nahrung:
Zu seiner Beute gehören überwiegend
Jungfische, aber auch Krebse und
Kleinlebewesen stehen auf seiner
Speisekarte.
Die
Köperform:
Spindelförmig, schmaler Körper mit einem
spitzen Kopf.
Die Färbung:
Der Rücken des Zanders schimmert leicht
grüngrau, wobei seine Flanken eher ins
silberne übergehen, mit schwarzen
Querstreifen, (8-10 Stück) bei den
Jungfischen. Der Bauch hat die Farbe
hellgrau bis weiß.
Die Maulform:
Er
hat ein endständiges und sehr großes Maul,
die Maulspalte ist mit vielen Zähnen
bestückt, aber die Großen nennt man auch
Wolfszähne, Fangzähne oder Hundszähne, die
doch sehr auffallen. An den
Kiemendeckeln hat der Zander einen kleinen
Dorn

Die Flossen:
Die erste Rückenflosse hat ca. 12-15
Stacheln, wobei die zweite nur ca. 1-2
Stacheln hat aber dafür ca. 18-23
Gliederstrahlen hat. Die Afterflosse besitzt
2 Stacheln. Schwarze Punkte kann man auf den
Rückenflossen gut erkennen, wobei die
Schwanzflosse nur mit schwarzen Flecken
bestückt ist.
Die Schuppen:
Man nennt sie Kammschuppen. Auf den Kiemen
haben sie nur vereinzelte Schuppen.
Das Alter:
Der Zander kann bis zu 20 Jahren alt werden,
dabei kann er ein Gewicht bis zu
20kg erreichen. Die meist verbreitete Größe
des Zanders liegt so bei ca. 70 cm, aber er
kann auch 1,3 m groß werden.
Laichinfos:
Sie erzeugen durch das Schlagen ihrer
Flossen eine Grube im kiesigen Grund. Ca.
300.000 Eier legt das Weibchen dann einzeln
an Wurzeln und wo sie noch haften bleiben
ab, und das Männchen betreibt die
Brutpflege, bis die Jungen geschlüpft sind.
Die Laichzeit der Zander geht von April bis
Juni.
Schutz:
Das Mindestmaß liegt bei uns bei 40 cm. Die
Schonzeit geht vom 1. April bis zum 31.
Mai.

Es grüßt ein
begeisterter Zanderangler
Achim (Velojupp)
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