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Mit dem Bus nach
Hitra Teil 2
(
von Eric De Keuster Team zeevissport.com)

Die andere Gruppe von
Jan hatten zwischendurch einige Trips auf die offene
See unternommen und kamen mit super Fängen zurück.
Seelachse von großem Format, Steinbutts und selbst
ein Seeteufel gehörten zu der Beute, doch eine
schöne Leistung von dieser Gruppe.
Auch wir kamen an
einem Tag, fischen auf offener See nicht vorbei. So
fuhr eine Gruppe von zeevissport.com mit Dirk als
Guide auf die offene See, die glücklichen Angler
waren Marco, Leon, Freddy und Smulder. Sie fuhren
über Tag und fingen eine schöne Strecke mit großen
Fischen, anders als sie es gewohnt waren vom Strand
bei Zoutelande, Seelachs, Kabeljau und Lumb für die
Jungens war es ein verrücktes hin und her, es war
das erste mal das sie solche Brocken landeten und
dieses war auch in ihren Gesichtern zu lesen, ein
großartiger Sport und tolle Erfahrung für die Jungs!
Am Abend konnte die zweite Gruppe von
zeevissport.com ihre Fänge ans Ufer bringen und wir
bestaunten sie Wortlos, super!



Ja, das versprach
doch was-, für unseren Fischtrip in ein paar Stunden
mit Guide Wolfsgang und mit von der Partie Pierre,
Danny, Takky, Patrick und mir selbst. Die See lag
ruhig zu unserem Vorteil, nu noch der Fang. An
unserem ersten Angelplatz angekommen sollte es hier
auf Pollak gehen. Wir holten schöne Exemplare, einen
nach dem andere an die Oberfläche rund 8-9 Kilo je
Fisch, das war doch was anderes wie im vorigen Jahr.
Nach der vierten Drift bekam ich einen heftigen
Schlag in die ABU Garcia Rute versehen mit einer
PENN Multi 330 GTI, sofort schoss der Fisch los.
Überdies war die Rollenbremse zu hart eingestellt,
was Wolfgang bemerkte und sie optimal einstellte, so
was sollte beim nächsten mal nicht wieder passieren,
bemerkte er. Und Recht hatte er bei der folgenden
Drift, die Schnur ging in Richtung Grund mit einem
Pilker von 160g, dieser ging durch eine Schule von
kleinen Seelachsen bis zum Boden, da ein paar Hüpfer
und dann in einem durch nach oben einholen.



Es dauerte nicht
lang, ein großer Seelachs schnappte zu, in diesem
Moment anschlagen und der Kraftprotz zog einige
Meter geflochtene Schnur (0.35mm) von der Rolle, was
für ein Kampf und das war noch nicht das letzte.
Wolfgang assistierte mir um diesen kapitalen
Burschen nach oben zu holen, es kommt darauf an das
der Seelachs so wenig Widerstand spürt wie möglich.
Erst macht man den Fisch müde durch eine gut
eingestellte Bremse, nach vielen Fluchten des
Fisches beginnt man diesen vorsichtig nach oben zu
pumpen. Die Angelstellung geht von 9 nach 11 Uhr,
ist man zu heftig mit dem pumpen spürt der Fisch den
Kontakt! Und so setzt der Fisch zu einem weitern
„Run“ von mehreren an, kommt der Fisch dicht der
Wasseroberfläche kommt der letzte „Run“ von einigen
Metern das sollte auch der letzte sein. Endlich
kommt der Gegner zum Vorschein „Junge was für ein
Fisch“ 14 kg brachte der Klopper auf die Waage.
Dank der
Unterstützung von Wolfgang konnte ich den ersten
Seelachs landen ein prächtige Gefühl. Auch die
anderen gaben ihr Bestes um diese großen Seelachs zu
landen, schnell die Technik von Wolfgang inne. Und
jeder konnte dieses großartige Gefühl erleben solche
Kraftprotze zu landen. Regelmäßig folgten auch
schöne Kabeljau und Pierre fing selbst noch ein
Pollak von 15 kg und Kenner wissen was ich meine,
die Professionalität von Pierre und natürlich auch
die gute Anleitung von Wolfgang, denn ohne ihm war
dieses nicht möglich gewesen. Einmal angekommen im
Hafen konnten wir unseren Abfall entsorgen und das
Boot klarmachen für den nächsten Angeltrip.


Nach einen ruhigem
Tag, denn wir kamen erst früh am Morgen zu Bett,
konnten wir die Pause gut gebrauchen. Am Abend nach
einem Barbecue, ging es wieder auf die offene See
diesmal in Begleitung mit den Guide Dirk rund 9 Uhr
abends stachen wir in See, Smolder ein guter
Bekannter aus Deutschland gesellte sich noch zu uns.
Mit Wolfgang fuhr unsere zweite Gruppe auf die See
so ist ein jeder mit allen Angelguids mal raus
gefahren. Auf dem Meer herrschte noch eine etwas
rauere Dünung die sich später aber wieder legte. Die
ersten Drifts waren wieder eine Suche nach den
großen Fischen. Und Wolfgang hatte sie dann auch
gefunden, wir hängten uns dann an ihr Boot. Bei der
darauf folgenden Drift standen plötzlich bei jedem
Angler die Ruten krumm sozusagen auf 75° Nord.
Junge, so etwas hatte Dirk selbst noch nicht erlebt,
es war doch sehr eindrucksvoll als ein großer
Seelachs nach dem anderen an Bord kam. Dirk hatte
alle Hände voll zu tun um die großen Fische sicher
zu landen.
Zweimal hatte ich
einen Seelachs von 15kg an meiner Schnur und der
12lbs ABU Rute, „junge, das es die Rute überlebt
hat, diese unglaubliche Belastung“, so ein harter
Drill zog sich über 20 Minuten hin bis man die
kapitalen Fische an Bord sicher hatte. Ich denke das
dieser Abend einer zu den erfolgreichsten zählte,
unsere Gruppe hatte mal eben 580kg Fisch auf die
Waage gelegt. So was hatte Dirk in all den Jahren in
denen er diese Touren begleitete noch nicht erlebt.
Uns wird dieser schöne Abend noch sehr lange in
Erinnerung bleiben „man oh man was für ein
Erlebnis!“. Bei der Ankunft im Hafen kam die sonne
wieder hervor und wir mussten noch den gesamten Fang
filetieren.
Die größten Files,
sechs an der Zahl zusammen etwa 14kg ging an die
Köche im Haus. Ilse und Lena zauberten leckere
Gerichte wo nach man sich noch die Finger leckte.
Mit besten Wünschen
an diese Damen! Eine Kombination aus Rahm, Speck und
wenigen Zutaten, …äußerst lecker. Auf Anfrage bei
den Köchinnen erhielten wir das Rezept und haben es
unter der Rubrik „visgerechten“ auf unserer Seite
veröffentlich, damit auch andere an diesem herrliche
Geschmack daran teilhaben können.



Nach unseren
Rekordfängen mussten wir kurz Pausieren und ließen
dann am Nachmittag etwas ruhiger angehen. So fuhren
Wir mit, Pierre, Danny und Patrick noch nach einem
Pollak und Lachs-Gebiet. Gemütliches fahren im Fjord
mit wenig Wind und beinahe spiegelglattem Wasser.
Unsere Drifts blieben jedoch erfolglos, entweder
waren wir zu früh für die Akrobaten oder sie zu
spät. Danach noch zum Pollak- Gebiet aber auch
blieben unsere Köder unbeachtet.
Doch plötzlich bekam
Patrick noch einen schönen Dorsch von rund 3 Kilo an
einem silbern / transparenten Shad mit schwarzem
Jigkopf. Mit dieser Köderkombination hakte ich etwas
später wieder ein Fisch der größer war als der
vorherige, leider verlor ich diesen im Drill auf
halben Weg Einige Meter weiter auf dem Rückweg
machten wir noch ein Drifts und Pierre fing noch
einen schönen Leng von gut einen Meter. Ein schöner
Abschluss, danach hieß es wieder filetieren.



Ein Tag Sturm mit
Hagel und starken Regenfällen, wir waren gewarnt um
nicht raus zu fahren. Doch andere Hitrabesucher
hatten es nicht begriffen und sind mit ihren Booten
raus aufs Wasser, Glück gehabt das nicht passiert
ist, unsere Angelguids hatten uns immer mit
Wetterhervorsagen auf den aktuellen Stand gehalten.
Ja, wir waren glücklich dass dieses uns erspart
geblieben ist. Über Tag nahm der Wind etwas ab und
wir schauten uns noch die Natur von Kvennaer an. Wo
wir doch ein paar schöne Fleckchen fanden, als sich
das Wetter noch besserte hatten wir uns noch den
Tafelberg vorgenommen, aber den heben wir uns für
einen spätern Zeitpunkt auf. Das Ende näherte sich,
noch einen Tag fischen, abends viel der Wind weg und
wir konnten auf den Fjord hinaus draußen auf der See
herrschte noch eine beachtliche Dünung. Pierre und
Freddy machten noch eine letzte Ausfahrt zum Fisch
im Fjord fing Pierre noch einen 5 Kilo Dorsch für
Lena, einen anderen konnte Lena ihren Bruder
überreichen der nach einem Fisch aus Norwegen
gefragt hatten, auch schönen Dorsch von rund 5 Kilo
mit Schwanz und Kopf sollte er glücklich werden.

Was doch auffiel ist
das unsere Gruppe die meisten Fänge auf Pilker
hatten.
Diese und vieles mehr
wie Springringe, Wirbel, Haken kurzum alles was man
zum Fischen benötig bekommt man hier im ansässigen
Angelgeschäft. Was doch sehr komfortabel ist, die
meisten hatten ihre Köder mitgebracht welche sie bei
ihrem nächsten Besuch doch hier käuflich erweben
wollen. Das Material ist hier von den Guids
ausführlich getestet worden und von hoher Qualität.
Gut gefangen wurde auf Pilker mit rotem Drilling
aber auch die Bronzenfarbenen erbrachten ihren
Erfolg. Für Kabeljau war ein roter oder fluo Oktopus
am Drilling der Topköder. Weiter kann man leicht
fischen mit Pilkern von 120 bis 160g, schwerere
Pilker fallen eher Lotrecht in Richtung Grund und
sind für Fische nicht sehr ansprechend. Gefochtene
Schnur mit einem Meter Monofile davor geknotet sorgt
für die nötige Dehnung, 0,80er bis 1.20mm
Durchmesser sollten genügen.

Das Ende dieses
Angelurlaubes steht vor der Tür, Freitagmorgen um
6.00 fährt der Bus und so heißt es alles aus der
Gefriertruhe holen und zu verteilen was unter uns
von zeevissport.com selbstverständlich ist. Wir
hatten noch ein paar Päckchen die wir Vor Ort
verteilten. Alle Sache im Bus verstaut, der Trip
nach Oslo konnte starten.
Weiter bin stolz auf
unsere Gruppe, es hat zwischen uns klick gemacht was
die gesamte Reise noch schöner machte.
In Oslo angekommen
konnten wir noch die Überfahrt mit der Color Line
Festival genießen aber im September (Anmerk. 2007)
fährt dann das neue Kreuzfahrtschiff schöner und
moderner noch als die Fantasie bei dieser Tour. Als
Dinner bevorzugten wir auf der Rückreise nicht das
captains buffet sondern eine doppelte Portion Pommes
mit Fleischbeilage, herrlich. Der Rest von uns
shoppten noch im Tax free shop. Ankunft 8.30 in
Frederikshaven und von da aus ging es mit dem Bus in
Richtung Meppel, Kerkdriel und Ravenstein.
Gruß Eric
Team zeevissport.com
Mehr Infos über Hitra
Touren und der Meeresangelei an der Nordseeküste:
www.zeevissport.com
Bearbeitet
Rob
Team Angelmagazin.com
Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?
Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.
Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund
um die Fischwaid
Kontakt:
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Das November Magazin als PDF
copyright:
www.angelmagazin.com
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