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Wrackfischen Teil 2

Der 2. Versuch....
 
Und wieder hieß es um 6.00 Uhr in Stellendam Leinen los und auf zu den Wrakken. Der Wetterbericht vom Tage: Wolkenlos, 12°C, Wind 2 bf. Nordost. Beste Voraussetzungen für eine lange Wracktour. Also Motor an und auf Richtung britische Inseln, 2,5std. ( 60 Seemeilen ) sollte die Fahrt dauern.
 
Doch nach kurzen Gespräch mit den Skipper stand fest, der erste Pollak zum Saisonstart musste her. Nach einer kleinen Kursänderung fanden wir unsere heißbegehrte Beute.
 
Die Fische standen ca. 5m über dem Wrack mit hohem Aufbau. Nach der 4. Drift und durchangelter Köderkiste setzten wir unser Fahrt ohne Pollak in Richtung England fort. Unser neues Ziel war ein großes Wrack das etwas schräg zur Stömung lag.
Nach 1,5 std. Vollgas ( 35 kn. ) erreichten wir die ca. 50m lange Schiffsleiche. Das Echolot zeigte im und ums Wrack Fisch an. Über ihnen waren kleine Schwärme von Futterfisch deutlich zu erkennen. Wie sich später herausstellte Sandaale in Massen.
Nun hieß es den richtigen Köder zu finden. Kunst oder Natur war die Frage. Mit dem Pilker ließen sich nur kleine Dorsche überzeugen. Schnell ein paar Wattis an den Haken ( 5/0 ) der Naturködermontage und ab in die Tiefe. nach ein paar Zupfern erschienen nur noch blanke Haken an der Oberfläche, also mußte eine kleinerer an die Montage (3/0 ). Siehe da, die Übeltäter waren Wittlinge. Noch zweimal die Montage in Tiefe und ein leckeres Abenessen war schonmal gesichert. Aber was War mit den Dorschen ? Für die Leckermäuler hatten wir noch Tintenfischstreifen im Gepäck. 2 Wattwürmer garniert mit 2-3 Streifen Tintenfisch, das hatte schon so manchen Tag auf See gerettet. So sollte es auch bei dieser Tour sein. Als auch die anderen Mitfischer ihre Haken mit diesem Cocktail spickten, gab es krumme Ruten. Von da an hieß es, Pumpen was das zeug hielt.
Die Tour ( Tortur ) schien ein voller Erfolg zu werden.
 
      Zufriedene und erschöpfte Gesichter...

 
....volle Fischkisten....


 

....und den ganzen Tag Sonne.

Wieder eine Wracktour an der man sich noch lange erinnern wird.


 

Als Ton, der Skipper mir noch einen 15cm Dorsch unter die Nase hielt und sagte. " kijk Rob, dat is de
Toekomst ", freute ich mich schon auf die nächsten Wracktouren, die noch kommen werden.
 
Bis die Tage...Rob
 

                                          

                          

 

Ihr habt ein paar schöne Fotos gemacht?

Dann schreibt doch einen kleinen Bericht dazu.

Wir veröffentlichen gern auch eure Erlebnisse rund um die Fischwaid
 

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